Aktuelles

 Kontakt: 033769-20749 / 0171-4923469 / gb@hundetraining-mit-spass.de  

 

5 Jahre GB Hundetraining – mit – Spass
 
Mit meiner Schäferhündin „Astra“, die ich 2007 im Alter von ca. 3 Jahren aus dem Tierheim holte, fing alles an.
Durch ihr Verhalten, welches von ihrer Vorgeschichte geprägt war, suchte ich mir recht schnell die Unterstützung in der „Hundeschule Wengel“. Während ich dort mit ihr trainierte, beschloss ich mich intensiver mit der Thematik „Ausbildung von Mensch und Hund“ zu befassen.
Ich absolvierte bei Herrn Wengel ein Praktikum. Im Laufe dieses Praktikums fand ich immer mehr Gefallen daran, mit den Menschen gemeinsam zu arbeiten, um ihre Hunde zu freundlichen Familienhunden auszubilden.
 
Also beschloss ich im September 2014 die berufliche Weiterbildung zur Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK/BHV bei der IHK in Potsdam zu beginnen.
Ein Jahr später, nach 312 Stunden Theorie und 500 Stunden Praktikum, erhielt ich mein Zertifikat für die erfolgreiche Absolvierung der Weiterbildung.
Mit dem Erhalt der erforderliche Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 Buchstabe f TierSchG für Hundetrainer, um gewerbsmäßig mit der Ausbildung von Hunden für Dritte sowie die Anleitung der Hundehalter bei der Ausbildung von Hunden zu arbeiten, konnte ich mein Vorhaben starten.
 
Im Februar 2016 ging ich dann mit der Mobilen Hundeschule GB Hundetraining – mit – Spass an den Start, um Hundehaltern zu zeigen, dass man mit intensiven Training und der erforderlichen Konsequenz aber auch mit viel Spaß und Freude dabei, zu einem entspannten Mensch – Hund Team zusammenwachsen kann.
 
Ich biete Ihnen:
° individuelles Einzeltraining (auch bei Ihnen Zuhause),
° Gruppentraining in kleinen Gruppen,
° Gassiservice falls Sie zeitlich mal verhindert sind,
° kontrollierte Sozialisierungsspaziergänge für ungeübte oder sozial unverträgliche Hunde und
° die individuelle Betreuung Ihrer Lieblinge bei uns Zuhause an.
 
Weiterhin arbeite ich unterstützend im Gruppentraining, als Trainerin in der Hundeschule Wengel mit.
 
Während der vergangen 5 Jahre hatte ich die Gelegenheit, viele unterschiedliche Mensch – Hund Teams kennen zu lernen und im Training mit ihren unterschiedlichen Problemen oder Wünschen zu unterstützen.
Für mich ist es am schönsten zu sehen, wie die Hundehalter im Laufe des Trainings lernen, ruhiger aber auch konsequenter mit ihren Hunden umzugehen, wie sie nach und nach immer mehr nicht nur auf ihre eigenen Bedürfnisse achten, sondern sich auch auf die Bedürfnissen der Hunde einstellen können und dadurch zu einem (vielleicht nicht immer ganz perfekt) entspannten Team zusammen wachsen.
 
Als tierische Unterstützung in meiner Hundeschule oder in der häuslichen Betreuung, haben wir unseren 9 jährigen Kater „Caspa“, der als junger Kater sogar schon mit im Gruppentraining bei Herrn Wengel dabei war und unseren jetzt fast 6 jährigen Altdeutschen Schäferhund „Bary“, der sich im Alter von 1 Jahr und 3 Monaten in unsere Herzen geschlichen hat. Damals war er noch ein 36 kg schweres Riesenbaby was von überhaupt Nichts eine Ahnung hatte und vor fast allem und jedem Angst zeigte.
 
 
Ich bedanke mich hiermit noch einmal ganz herzlich bei meiner Familie, Freunden und Bekannten, ohne deren Zuspruch und Unterstützung ich bestimmt nicht den Mut gehabt hätte, noch einmal für die Zeit der Weiterbildung die „Schulbank“ zu drücken.
 
Weiterhin möchte ich mich bei Herrn Wengel für die Zeit des Praktikums bedanken, in dessen Verlauf ich immer mehr Gefallen daran fand, mit den Menschen gemeinsam zu arbeiten, um ihre Hunde zu freundlichen Familienhunden auszubilden.
 
Mein Dank gilt auch den Trainerinnen und Trainern der Ausbildungs- und Praxisbetriebe, die ihr Wissen mit viel Engagement, Geduld und Einfühlungsvermögen weiter gegeben haben.
 
Natürlich möchte ich mich auch bei meinen bisherigen Kunden bedanken, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben und sich Hilfe und Unterstützung für die Sorgen oder Wünsche mit ihren Hunden bei mir geholt haben und hoffe auf weitere viele schöne Jahre, mit spannenden Mensch – Hund Teams.

 

 

!!! Aktuelle Informationen !!!

Die Hundeschule geht zwar weiter, aber nur in eingeschränkter Form. 

Gemäß der aktuellen Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg sind derzeit Einzeltraining, individueller Gassiservice und die Betreuung eurer Hunde bei uns im Haushalt möglich.

Für alles gilt natürlich, unter Einhaltung des nötigen Mindestabstandes und mit nur einer haushaltsfremden Person.

Hunde, welche zur Betreuung zu uns gebracht werden, sollten möglichst nicht im geschlossenen Raum übergeben werden.

Da laut der aktuell gültigen Verordnung der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum und auch private Zusammenkünfte nur mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet ist, besteht zurzeit keine Möglichkeit Gruppentraining durchzuführen.

 
Die Termine für Gruppentraining müssen leider weiterhin ausgesetzt werden.
Sobald es möglich ist, können diese Termine wieder wahrgenommen werden.
 
Bei dringlichen Fragen und Angelegenheiten bin ich weiterhin erreichbar.
Schreibt mir bitte eine Email: gb@hundetraining-mit-spass.de.
 
 

 

Einzeltraining

Rocco

Februar 2021

Roccos zweites Training am Einkaufsladen
Gleiche Stelle – gleicher Hund, nur diesmal mit Frauchen und Besuch als Ungeplante Ablenkung.
Das zweite Training begann damit, dass sich Besuch angekündigt hatte und dieser vom Bahnhof abgeholt werden sollte. Damit Rocco nicht gleich am Bahnhof in diese Situation kommt und den Besuch unbedingt begrüßen will, blieben Frauchen und Rocco bei mir auf dem Parkplatz und warteten dort auf die Ankunft des Besuches.
Um es Frauchen in der Begrüßungssituation leichter zu machen (Rocco will den Besuch immer überschwänglich begrüßen), sprachen wir noch über das Training – einige Tipps und Verhaltensweisen die es zu beachten gibt und machten die Leine an einem Pfahl fest, sodass Rocco sein Frauchen wenigstens nicht nach vorne ziehen kann.
Während also der Besuch aus dem Auto stieg, wurde Rocco schon recht aufgeregt und zeigte die erwartete Reaktion, er wollte unbedingt dorthin.
Frauchen stand hinter Rocco, im Abstand das er sie nicht vor Aufregung anspringen kann und wartete auf den Moment, wo Rocco sich vom Besuch abwendet und belohnte ihn wenn er sich zu ihr umorientierte.
Bis Rocco merkte dass er nicht an den Besuch ran kam und sich wieder richtig auf Frauchen konzentrierte, dauerte es schon eine ganze Weile.
Nach einer kleinen Pause für Rocco widmeten wir uns dann dem eigentlichen Training auf dem Parkplatz. Frauchen ging mit Rocco also wieder in die Nähe vom Eingang und sobald Rocco auf die sich dort befindenden Kunden reagierte, wartete sie auch hier darauf, dass sich Rocco zu ihr umwendet und sich auf sie konzentriert. Wie schon beim ersten Training mit Herrchen, zeigte sich Rocco eher neugierig und konnte sich schnell umorientieren.
Zum Abschluss der Stunde liefen wir noch einmal Richtung Bahnhof und dann zum Parkplatz zurück. Hierbei konnte sich der Besuch völlig frei bewegen, ohne von Rocco belästigt zu werden. Zwischendurch gab es noch eine Begegnung mit einem anderen Hund, wo Rocco zwar auf das Anstarren des anderen Hundes reagierte aber durch Ablenkung sich schnell wieder auf Herrchen konzentrieren konnte.
Nach meiner Einschätzung, beginnen sich langsam beide Hundehalter mehr und mehr auf die Eigenheiten von Rocco einzustellen und schaffen es dadurch immer schneller Roccos Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Rocco selbst ist in Begegnungen zwar immer noch sehr aufgedreht kann sich inzwischen aber auch schneller umorientieren und dadurch selbst etwas ruhiger werden.

 

Januar 2021

Erstes Training am Einkaufsladen

Bei Rocco ging es diesmal eher um sein Verhalten Menschen gegenüber.
Laut der Aussagen von Frauchen und Herrchen, geht Rocco meist nach vorne und will alle Menschen, die in seine Nähe kommen, anspringen.
Um mir sein Verhalten mal anschauen zu können, trafen wir uns auf dem Parkplatz eines Einkaufsladens (ein für Rocco unbekanntes Gebiet).
Schon zur Begrüßung, hätte Rocco mich gern wieder angesprungen, was seine Halter aber gut durch die entsprechende Länge der Leine verhindern konnten.
Wir postierten uns also in Nähe der Einkaufswagen (da müssen ja eigentlich alle Kunden ran) und schauten erst einmal, in welcher Entfernung anfing auf die sich dort bewegenden Menschen reagierte. Dabei stellten wir fest, dass sich Herrchen mit Rocco auf eine Distanz von ca. 2, 3 Metern ranpirschen konnte, bevor Rocco reagierte. Hier zeigte Rocco aber nur neugieriges Verhalten und konnte sich, abhängig von der Menge an Menschen, relativ schnell zu Herrchen umorientieren. Es kam kein bellen oder in Richtung der Kunden und er saß recht entspannt bei Herrchen. Erst als er von einer, sich nähernden Kundin direkt angesprochen wurde, bellte Rocco einmalig und orientierte sich dann sofort zu Herrchen um.
Nach einer Pause, am Waldrand in Nähe des Parkplatzes, wollten wir mit Frauchen noch einmal das gleiche machen. Auch hier zeigte sich Rocco recht entspannt und war mit der Aufmerksamkeit eher bei Frauchen.
Als sie sich aber allein mit Rocco auf dem Parkplatz bewegte, war zu merken, dass es ihm überhaupt nicht gefiel, dass Herrchen und ich im Bereich der Einkaufswagen blieben.
Als die beiden wieder bei uns ankamen, war deutlich zu merken, dass Rocco für diese Stunde genug hatte und wir brachen das Training ab.
Beide Hundehalter sind mit ihrem Rocco relativ entspannt und ruhig an das Training ran gegangen.
Wir werden das Training mit Rocco, genau am gleichen Ort noch einmal wiederholen und dann schauen, wie er sich diesmal mit Frauchen arrangiert.
Bilder gibt es vom nächsten Training.

 

November 2020

Rocco – nach 4 Monaten

Rocco ist nicht mehr im Einzeltraining, Anfang September kam noch Barry, ein Jagdhundmix von ca. 6 Monaten mit dazu, der eher lernen muss, dass er nicht zu jedem Hund hin darf.

Teilweise trainierten wir mit Barry zusammen, teilweise hatten wir zur Ablenkung eine Hundegruppe.

Rocco zeigte im Training mit den anderen Hunden immer ruhiger, was ihn mehr aufregte war, wenn einer seiner Halter sich allein entfernte oder gar sich mit dem anderen Hund beschäftigte.

Es gab ja schon einige positive Veränderungen, die sich auf das Zusammenspiel von Halter und Hund ausgewirkt hatten.

Leider ist Rocco ein Hund, der sich recht schnell auf die neue Situation eingestellt hat und nun mit neuen, teils noch verschärfteren Mitteln versuchte, sich wieder die gleiche Aufmerksam seiner Halter zurück zu holen.

Drinnen begann er Sachen zu klauen, die er dann auch knurrend zu verteidigen begann.

Draußen auf den Spaziergängen, ließ er sich nicht mehr so gut ablenken und er verfiel auch ganz schnell wieder in sein Muster Frauchen in die Arme zu gehen.

Da ich schon vorher mit den Hundehaltern über einen Maulkorb gesprochen hatte, griff ich das Thema wieder auf. Zur eigene Sicherheit und auch damit Frauchen mental sicherer im Umgang mit Rocco wird, suchten wir gemeinsam den für Rocco passenden Maulkorb und es gab die Aufgabe, Rocco den Maulkorb positiv aufzutrainieren.

Solange Rocco noch nicht richtig an den Maulkorb gewöhnt war, sollte auch Frauchen nicht mehr alleine mit Rocco raus gehen, sondern ihn eher in der Wohnung mehr zur Ruhe bringen und ihm Beschäftigungen anbieten die ihn geistig auslasten.

Ende September, auf dem Trainingsplatz zeigte Rocco inzwischen dass er nicht nur Frauchen in die Arme geht, sondern auch bei Herrchen.

Ab diesem Punkt ließ ich Rocco den Maulkorb sofort aufsetzen, um Verletzungen der Halter zu verhindern. Leider war zwar zu dem Zeitpunkt das Maulkorbtraining durch die Halter noch nicht soweit fortgeschritten, wie ich es mir erhofft hatte, aber um die Sicherheit aller gewährleisten zu können, blieb der Maulkorb drauf.

Jeder Spaziergang und jedes Training läuft ab diesem Zeitpunkt mit Maulkorb und in der Zwischenzeit gibt es auch kaum noch Situationen, wo Rocco versucht den Maulkorb wieder abzustreifen.

Unterstützend dazu bekam Rocco ein Adaptil Halsband und Tabletten dazu, um ihn mehr aus dem Stress rauszuholen.

Gestern zum Training, wieder mit einer Hundegruppe als Ablenkung, zeigte sich Rocco Anfangs recht erregt, lies sich aber schon schneller und besser ablenken.

Während wir an der Leinenführigkeit arbeiteten, kamen wir auch Stück für Stück an die Gruppe heran. Rocco war diesmal etwas ruhiger und aufmerksamer zu Herrchen. Teilweise suchte er, nach nur kurzem schauen zur Gruppe oder mir, schon alleine den Kontakt zu Herrchen. Das war bis jetzt noch nicht so richtig machbar, ohne das Herrchen ihn ansprechen musste.

Selbst ich konnte ca. einen halben Meter nebenher laufen ohne dass Rocco sich extrem ablenken lies oder mich anspringen wollte.

In der Trainingspause beschäftigten sich Rocco und Herrchen spielerisch mit den Reifen und dem Tunnel. Der Spaß daran war beiden deutlich anzusehen.

Juli 2020

Der 1 jährige Husky Schäferhund Mix ist seid Anfang Juni im Einzeltraining.

Frauchen rief mich zur Unterstützung, da Rocco bei ihr, seit ca 3 Wochen, ständig in die Leine springt und ihr dabei auch in die Hände und Unterarme geht.

Bei unserem ersten Treffe, bei ihnen Zuhause, ließ ich mir die Problematik erklären und hatte die Möglichkeit mir ein Bild vom Zusammenspiel zwischen Hundehalter und Hund zu machen. Dabei stellte ich fest, dass Rocco viele Freiheiten genießt und wenn er seinen Willen mal nicht bekommt seine Leute anspringt und dabei auch mal seine Zähne einsetzt.

Ein pubertierender Junghund, der wenig Grenzen kennt und weiß, wie er sich den Versuchen ihm Grenzen zu setzen, entziehen kann. Ein Junghund, der schnell aufdreht, da er es nicht gelernt hat seine benötigte Ruhe zu finden, der viel zu viel Aktion in Form von 3 -4 Spaziergängen mit Ballspielen bekam, da man ja einen Hund auch mal Auspowern muss und der eindeutig bestimmt, wann und wie es seine Streichel- und Schmuseeinheiten gibt.

Hier war überhaupt kein Zusammenspiel zwischen Hundehalter und Hund zu erkennen, was den Rüden die Change nahm sich richtig in die Familie einzufügen.

Nachdem beide erst einmal viel Theoretisches in Sachen Hundehaltung und im Umgang mit dem Hund erhielten, bekamen sie von mir einige Tipps und Aufgaben, wie sie mit dem Hund umgehen sollen um der negativen Entwicklung entgegen wirken zu können.

Vier Wochen und zwei Termine später, nach viel Umdenken der Hundehalter, Training und Konsequenz mit Rocco, sind die Fortschritte schon recht eindeutig zu sehen. Die Hundehalter gehen entspannter mit ihrem Hund um, Frauchen braucht keine Angst mehr zu haben, dass er ihr in die Arme geht, da sie inzwischen mehr auf ihren Hund achtet und dadurch schon die Ansätze sieht und ihn davon gut ablenken kann. Auch sehen beide inzwischen wenn es für Rocco genug ist, so dass er nicht aus Überforderung wieder in die alten Muster verfallen kann.

Rocco lernt immer mehr, dass er nicht alles fordern braucht, da seine Hundehalter konsequenter mit ihm umgehen und er wird immer ruhiger. Klar gibt es immer wieder Situationen, wo er schnell in eine hohe Erregungslage kommt, aber seine Halter haben gelernt damit umzugehen.

Es wird mit Rocco und seinen Haltern noch einige Termine geben, wo wir nach und nach die Ablenkung steigern werden, immer nur so weit, dass es für ihn nicht zuviel wird.

 

Herka & Jack

Frauchen hat in der Zwischenzeit fleißig mit ihren beiden Hunden trainiert und im allgemeinen läuft es auch schon recht gut mit beiden.

Im Gegenteil zu Herka, die sich bei Spaziergängen gegenüber anderen Hunden schon gut zurückhalten kann, pöbelt Jack weiterhin gern alle anderen Hunde an.

Da kam die Frage, ob wir nicht mit Jack allein die Hundebegegnungen üben können.

Februar 2021

Zweites Training mit Jack
Diesmal war die 2 jährige Ivory der Gegenpart zu Jack. Jünger und aufgeweckter und für Jack eine kleine Herausforderung.
Als er sie sah, beäugte er sie aus der Entfernung neugierig, als Ivory mit Frauchen dann näher kamen, zeigte er deutlich dass er eigentlich nicht so richtigen Kontakt haben möchte.
Er wendete sich von ihr ab, schnüffelte verstärkt am Boden und vergrößerte den Abstand zu ihr selbstständig.
Nach einigen Metern, ruhigem nebeneinander herlaufen, bat ich darum mal im Abstand beider Leinenlängen stehen zu bleiben und sich einfach mal so nur zu unterhalten.
Hier begann Jack dann doch so langsam mehr Interesse an Ivory zu zeigen und wendete sich ihr zu. Als Ivory dann unvermittelt nach vorne sprang (mit eindeutiger Spielaufforderung) machte Jack schnell eine Satz nach hinten und holte sich die Sicherheit hinter Frauchen.
Ivory wurde Jack gegenüber immer neugieriger, was er immer noch mit Abwenden und am Boden schnüffeln beantwortete. Nach und nach, wenn Ivory sich nicht auf ihn konzentrierte begann Jack mit vorsichtigen Kontaktaufnahmen, blieb aber immer sehr aufmerksam und sprang lieber nach hinten, wenn Ivory sich ihm wieder zuwendete.
Nach ca. 30 Minuten gemeinsamen Laufens und Pausieren mit Futtersuche, machte Jack plötzlich eine Spielaufforderung Ivory gegenüber und begann sich mehr für sie zu interessieren.
Er ließ sie dichter an sich rankommen (wenn sie zu schnell ankam trat er lieber gern noch den Rückzug an) aber wenn sie sich ruhig näherte, ließ er sie auch gewähren.
Jack wurde im Umgang mit Ivory immer sicherer und ließ zum Schluss sogar zu, dass sie sich ihm näherte ohne dass er noch leicht nach hinten ging.
Als nächstes werden wir uns mit Jack und Ivory auf einem gesicherten Platz treffen, mal sehen was passiert, wenn „vielleicht“ die Leinen fallen gelassen werden.

 

Januar 2021

Einzeltraining mit Jack
Da Jack immer noch gern andere Hunde anpöbelt, gab es heute mal ein Training in einer für ihn unbekannten Gegend, mit einer unbekannten Hündin.
Irmgard, die 5 jährige Bulldogge, eine Hündin, die nichts aus der Ruhe bringen konnte.
Obwohl, es gab ja eigentlich nicht viel, was sie hätte aus der Ruhe bringen können.
Jack hat sich, anders als sonst, von seiner guten Seite gezeigt und wusste sich der älteren Dame gegenüber zu benehmen.
Es gab 2 – 3 Mal etwas mehr Aufmerksamkeit zu Irmgard, aber dass lief alles ohne pöbeln oder ähnlichem ab. Er zeigte sich eher Neugierig und schnupperte intensiver in ihre Richtung, verhielt sich aber trotzdem ruhig und orientierte sich stets sehr schnell zu Frauchen um.
Schon nach kurzer Zeit liefen wir, natürlich mit dem gebotenem Abstand, hintereinander – mal war Irmgard vorn, dann mal wieder Jack. Dann waren wir nebeneinander und zu guter Letzt standen sich beide Hunde, in einem Abstand von ca 1,5 Metern, gegenüber und suchten entspannt Futter.
Beide Hundehalter haben sich super gut auf ihre Hunde konzentriert, waren (fast) entspannt dabei und haben das Training super gut gemeistert.
Beim nächsten Training mit Jack wird es die gleiche Gegend aber ein anderer Hund sein. Mal sehen, wie das dann verläuft.

 

Februar 2020

Seit Oktober ist Frauchen mit den beiden 2 jährigen Labrador Mixen im Einzeltraining, um für sich und die beiden wieder mehr Struktur in den Alltag zu bekommen.

Viel Routine und einige Fehler im Umgang mit den beiden haben sich in den 2 Jahren eingeschlichen. Außerdem leben sie noch mit 2 über 10 Jahre alten Hündinnen zusammen und auf dem Grundstück ist, durch die Arbeit von Herrchen, immer recht viel los.

Wenn Frauchen von Arbeit nach Hause kommt geht sie zu den Hunden und begrüßt sie recht überschwänglich. Dadurch ist schon zu Beginn das Hochspringen von Jack (er springt Frauchen aus dem Stand ins Gesicht) vorprogrammiert. Die anderen 3 Hunde rennen vor Freude kreuz und quer, sodass Frauchen kaum die Möglichkeit hat das Tor zu öffnen, um rein zugehen.

Will sie die beiden an die Leine nehmen, um mit ihnen raus zugehen, sind meist alle 4 Hunde mit dabei und die Aufregung recht hoch. Manchmal läuft dort auch noch eine Hündin eines Mitarbeiters zwischendrin rum, wo Herka deutlich zeigt, dass sie nicht erwünscht ist und Jack als der Bruder Herka körperlich unterstützt.

Draußen auf der Straße gehen die Hunde eher ihrer eigenen Nase nach, ziehen Frauchen wohin sie gerade wollen und wenn auch noch ein anderer Hund auftaucht, sind sich beide einig und pöbeln diese an. Frauchen versucht dann mit zurückziehen und auf die Hunde einreden, dies zu verhindern.

Genau das ist es, dem wir mit vielen Tipps für mehr eigene Ruhe und Selbstvertrauen bei Frauchen und gezieltem konsequenten Training für die Hunde entgegenwirken wollen.

Als erste bekam Frauchen von mir die Aufgabe, wenn sie von Arbeit kommt den Kopf frei zu bekommen und zur Ruhe zu kommen, bevor es überhaupt zu den Hunden geht.

Der nächste Schritt in die richtige Richtung war, die Hunde beim Betreten des Hofes, erst einmal komplett zu ignorieren, bis sie sich selbst etwas beruhigt haben.

Die Hündin, welche noch zusätzlich auf dem Platz mit rumläuft, wird jetzt erst weggesperrt, bevor alle anderen Hunde diesen betreten. Um an die Leine zu kommen, müssen Herka & Jack sich erst einmal setzten und zur Ruhe kommen. Erst dann geht es nach draußen zum gemeinsamen Spaziergang.

Hier achtet Frauchen inzwischen mehr auf die Hunde und bleibt konsequenter stehen wenn beide ziehen. Es geht auch erst wieder weiter, wenn beide selbständig zu ihr zurück kommen.

Bei anderen Hunden, die im Ort unterwegs, immer zu finden sind, verhält sich Frauchen inzwischen ganz ruhig und geht mit ihren beiden konsequent weiter bis sie vorbei sind, so dass Herka & Jack keine Möglichkeit haben sie anzupöbeln.

Auch werden beide unterwegs mit Futtersuche und kleinen Aufgaben wie Sitz, Platz und Bleib beschäftigt, was inzwischen dazu geführt hat, dass sich beide mehr an Frauchen orientieren und sie dadurch auch von Katzen oder interessanten Wildfährten abgelenkt werden können.

Während der 4 Monate, in denen Frauchen jetzt bewusster mit den Hunden umgeht, ist schon sehr viel Positives passiert. Kleine Feinheiten zu einigen Sachen müssen noch anders umgesetzt werden, aber die 3 sind inzwischen mehr zu einem gutem Team zusammen gewachsen. Sie sind auf einem guten Weg das alles noch weiter ausbauen zu können.

Jetzt wo es abends auch wieder länger hell bleibt, können wir dann auch beginnen, mit beiden separat zu trainieren.

Vielleicht finden sich ja auch noch ein paar freiwillige Hundehalter, die uns im Training bei Hundebegegnungen unterstützen würden.

 

Otto & Bary

13.05.2019

Training der anderen Art – mit Otto, einem ca. 7 Monate alter Shiba Inu

Otto hat gelernt, wenn es Ärger gibt bekommt er Rückendeckung von seinem „großen Freund“, den es noch mit im Zuhause gibt.
Dadurch fing Otto an, sich gegenüber anderen Hunden total aggressiv zu verhalten. Leider ist ihm dabei noch kein ebenbürtiger Gegner entgegen getreten, so dass er immer mehr Erfolg damit hat.
Da Frauchen dieses Verhalten von Otto nicht weiter hinnehmen will, kam die Frage nach einem Hund, welcher ihm vielleicht einmal Paroli bieten könnte.
Also trafen wir uns am Montag mit Otto auf dem Platz, als zweiten Hund hatte ich Bary mit.
Schon als ich mit Bary auf den Platz kam, ging das Gekeife von Otto los. Bary begann dies seinerseits mit Ansagen zu kommentieren, welche Otto auf die Entfernung nicht die Bohne interessierten.
Mit beiden Hunden an der Leine und im sicheren Abstand liefen wir zuerst eine Runde, in der Hoffnung, dass sich Otto vielleicht doch noch etwas beruhigt. Das tat er natürlich nicht.
Ottos Frauchen fragte, ob sich beide Hunde nicht ohne Leinen begegnen könnten.
Da das Größenverhältnis beider Hunde zu unterschiedlich ist, ließ ich bei Bary die Schleppleine dran, auch um im Notfall besser auf ihn einwirken zu können.
Also sie Otto von der Leine ließ, kam Otto schon wie eine Furie auf Bary zu und keifte ihn an. Das ließ sich Bary von dem kleinem Jungspund nicht bieten und hielt seinerseits mit Ansagen dagegen. Hier war aber auch deutlich zu sehen, dass Bary nur warnte und Otto dabei nicht einmal berührte.
Was bei Otto allerdings gut zu sehen war, immer wenn er Bary anmachte, kam kurz danach der Blick oder der Kontakt zu Frauchen, um sich eventuell eine Bestätigung abzuholen, die er natürlich nicht bekam.
Wir blieben dabei immer in Bewegung und liefen so zwei weitere Runden auf dem Platz. Danach ließen wir beiden eine kurze Verschnaufpause, bei der sie sogar ohne Gekeife, fast nebeneinander Futter suchten.
Dann machten wir noch zwei weiter Runden, in der bei Otto eine deutliche Besserung im Verhalten auffiel. Wahrscheinlich auch dadurch, da er bei Frauchen keine Rückendeckung bekam und er merkte, dass Bary sich von ihm nicht einschüchtern ließ.
Er ließ, bis auf 2 – 3 kurze Attacken, mehrmals kurze Kontaktaufnahmen und schnüffeln von Bary zu und zeigte sogar leichtes Interesse an dem Stöckchen, welches Bary mit ins Spiel brachte.
Das war der Punkt, an dem wir für heute die Stunde beendeten, so gab es für beide Hunde einen ruhigen und positiven Abschluss.
Auf jeden Fall wird es hier noch einmal eine Wiederholung geben, wo wir beide auf die Reaktion von Otto gespannt sind.

17.05.2019

Die zweite Begegnung

Nachdem Otto und Bary am Montag mit einer ruhigen Stimmung vom Platz gingen, trafen wir uns am Freitag noch einmal. Diesmal war die Reaktion von Otto gleich von Anfang an etwas anders.
Als Bary für Otto in Sicht kam und wir uns immer weiter näherten, begleitete er uns diesmal mit leichtem Blaffen. Als wir auf gleicher Ebene waren, bellte er auch diesmal in Richtung Bary. Heute war es allerdings nicht das Gekeife vom Montag, sondern die Tonlage hörte sich deutlich anders an. Hier reagierte Bary kurz mit einer Ansage aus der Entfernung.
Auf der ersten Runde – beide Hunde blieben auch diesmal an der Leine – lief Otto relativ entspannt neben Frauchen her und schaute sich ab und zu mal nach Bary um, der viel mehr mit den Gerüchen der anderen Hunde, die vorher hier waren, zu tun hatte.
Wir gingen zum Teil nebeneinander, überholten uns gegenseitig und die Hunde verhielten sich ganz entspannt.
Auf der zweiten Runde ließen wir Otto von der Leine, so konnte er selbst entscheiden ob er Kontakt zu Bary aufnehmen möchte oder nicht. Er zeigte sich schon etwas neugieriger und näherte sich Bary, bevor er doch wieder abdrehte und kurz darauf einen neuen Versuch startete. Da zeigte Bary dann auch etwas Interesse an Otto, was ihn fast wieder in das Anfangsverhalten von Montag brachte. Nachdem ich mich mit Bary etwas zurückfallen ließ, beruhigte sich Otto schnell und er kam wieder ruhiger auf Bary zu.
Auf der dritten Runde wurde Otto mutiger bzw. frecher und begann Bary immer wieder anzuspringen, zu verfolgen, kurz gesagt: zu provozieren. Teilweise waren da auch Versuche dabei, Bary zu besteigen, die Bary mit Schnelligkeit und Wendigkeit konterte. Danach liefen beide Hunde ruhig kreuz und quer, nebeneinander, hintereinander oder auch interessiert in Richtung des Anderen.
In Runde vier begann Otto immer mehr hinter Bary herzulaufen, was Bary dann schon mal mit einer kurzen Ansage quittierte. Otto ließ sich dadurch nicht beirren und folgte Bary immer weiter oder suchte ihn, wenn er mal kurz hinter einem Wall verschwand. Im Laufe dieser Runde löste ich dann auch Barys Leine, welche er bis dahin hinter sich her schliff.
Bevor es auf die fünfte und letzte Runde zuging, gab es wieder eine kleine Pause mit Leckerliesuche. In der letzten Runde begann Otto wieder Bary zu provozieren, indem er ihn nochmals ansprang und versuchte ihn zu besteigen. Diesmal konterte Bary etwas deutlicher, was Otto wieder mit Anpöbeln beantwortete. Der Rest der Runde verlief dann schon wieder etwas ruhiger und wir gingen mit beiden Hunden an der Leine gemeinsam und entspannt vom Platz.

Den persönlichen Eindruck der Hundehalterin dazu, gebe ich gern hier mit rein

Der Eindruck eines Hundehalters…
Ein Zweithund musste her, ein Shiba Inu soll es sein und so kam Otto mit 9 Wochen in unsere Familie. Wunderschön, hübsch und flauschig. Doch obwohl wir keine Hundeneulinge sind, schlichen sich doch bei Otto Verhaltensweisen ein, die wir nicht kommen sahen oder beabsichtigten. Es zeigte sich recht schnell, dass unser bald 8 Monate alter Flauschibär ein richtiger Pöbler und Stänkerfritze gegenüber anderen Hunden ist. Daraus wuchs schnell das Bedürfnis, für Otto einen Hund zu finden, bei dem seine Masche keinen Erfolg hat.
Deshalb bat ich Gabi am Montag um ein Treffen mit ihrem Schäferhund Bary. In den Videos sieht man ja, was unser Otto am Montag so macht. Keifen, kreischen (dieser Lärm!!!) und immer wieder auf Bary zu, der in meinen Augen nur zu freundlich damit umgegangen ist (wäre ich Bary gewesen…). Am Ende der Montagsstunde doch auch für mich eine kleine sichtbare Veränderung: Otto hält die Klappe und hält Bary in seiner Nähe aus. Der perfekte Zeitpunkt, um mit einem guten Gefühl, die Stunde zu beenden. Otto schlief danach zu Hause wie ein Stein. Er hatte sicher reichlich Erfahrungen zu verarbeiten!
Freitag ein erneutes Treffen. Ich war skeptisch, rechnete wieder mit einer flauschigen Furie und rief mir ins Gedächtnis, dass es schon ein kleiner Erfolg wäre, wenn er nur einfach schneller zur Ruhe käme. Doch Otto belehrte mich eines Besseren. Er bellte zwar bei der ersten Begegnung mit Bary, allerdings nicht so schrill und keifend, wie am Montag. Es wurde auch schnell ruhiger und am Ende sah es fast wie eine schöne Spielstunde aus. Ich war völlig baff und hin und weg und war nicht sicher, ob ich mit Otto hier war oder einen falschen Hund eingepackt hatte. Wie verwandelt.
Doch nicht nur Otto muss lernen: vielmehr sind wir es, die mehr Übung brauchen. Mein vorheriges Ich: Otto macht etwas falsch/Unerwünschtes oder kläfft Hunde an – ich versuche ihn abzulenken oder tadle ihn. Was ich mir dringend vornehmen muss und womit sicher jeder schon Erfahrung gemacht hat: Fokus auf die positiven Verhaltensweisen! Anstatt Otto ständig zu sagen, was ich doof finde, sollte ich ihm lieber zeigen, was ich richtig gut finde! Und so belobigte ich am Freitag jegliches Verhalten von Otto, bei dem er Bary NICHT auf den Leim ging oder ihn ankeifte. Ich muss noch am Timing arbeiten und auch, die richtigen sicheren Momente zu treffen. Aber der Freitag hat mir grundsätzlich bestätigt, dass „Probleme“ zum Lösen da sind. Nach den 2 Stunden mit Gabi und Bary weiß ich jetzt besser, worauf ich bei Otto achten muss, wie ich positives Verhalten besser verstärken kann und sich unerwünschtes Verhalten dadurch mit der Zeit selbst einstellt, ohne dass ich mit Tadel oder eigenem Gebrüll reagieren muss (funktioniert nicht, jetzt weiß ich’s).
In diesem Sinne herzlichen Dank an Gabi und ihrem tollen Mitarbeiter Bary! Wir bleiben am Ball und so wird aus unserer flauschigen Furie mit Geduld auch noch ein freundlicher Hund.

 

Hundewanderung mit der Hundeschule „GB Hundetraining – mit – Spass“ und der Hundeschule „Wengel“

2021

Leider war es 2020, durch die Corona – Pandemie und die dazu gehörigen Beschränkungen, nicht möglich eine Wanderung, wie es sie in den letzten Jahren gab, zu organisieren.

Wir hoffen aber dass wir dieses Jahr mal wieder zu einer schönen Wanderung einladen können.

 

Sozialisierung 

Die Sozialisierung mit anderen Hunden, für Bary ganz wichtig, da er ein sehr nervöser Hund ist, der schnell in einen Erregungszustand kommt, wo er kaum noch zu bremsen ist.
Die Möglichkeit, die Hunde vereinzelt kennen zu lernen, zeigt bei ihm ein gutes Sozialverhalten, was in einer Gruppe von mehren, unbekannten und leider auch bei bekannten Hunden nicht abrufbar ist.

Bei unsicheren, ängstlichen Hunden hat sich Bary inzwischen als ein perfekter Partner entpuppt. Grundsätzlich zeigt er ruhiges Interesse daran diese kennen zu lernen, lässt ihnen aber ihre Ruhe, wenn sie keinen Kontakt wollen. Dann beschäftigt er sich eben mit sich selbst und bringt dadurch viele dazu doch neugierig auf ihn zu werden. 

Dorie & Bary

Mai 2020

Dorie, ca. 10 Monate alt, lernt Bary kennen.
Anfangs kommuniziert sie ganz deutlich dass sie keinen Kontakt von Bary möchte, was er dann auch akzeptiert. Im Laufe der Stunde nimmt sie aber immer mehr selbst leichten Kontakt zu ihm auf bzw. wenn Bary mal vorsichtig nachfragt, lässt sie ihn immer öfter gewähren.

Es ist immer wieder schön zu sehen, das Bary sich gegenüber unsicheren Hunden ganz suverän verhält.

Kontaktaufnahme zu mir verlief fast nach dem gleichen Muster, wobei sie da bedeutend unsicherer und zurückhaltender war.

Bei Bary ist die Unsicherheit zu andren Personen auch immer noch gut zu sehen, obwohl er das Fauchen von Dorie schon fast von Anfang an kennt. Bei bestimmten Bewegungen tritt er immer noch lieber den Rückweg an, als sich der Situationen zu stellen.

 

Betreuung

Oktober 2020

Gismo

Für Caisy und Dorie ging es Sonntag Abend wieder nach Hause. Die Ablösung kam Montag Früh mit Gismo, der Freitag Abend wieder abgeholt wurde.

Da Gismo nicht zum ersten Mal bei uns war lief die Woche ganz harmonisch ab, sogar von Kater Caspa ließ er sich diesmal überhaupt nicht stören.
 
Am Montag begleitete uns Gismo, gemeinsam mit Bary und Herrchen, auf dem Hundeplatz zur Gassirunde mit Anka.
Alle 3 Hunde kennen sich schon mehrere Jahre, so dass es zur Begrüßung nur ein kurzes „Hallo“ bellen von Anka gab und dann ging es auf eine gemeinsame Erkundungsrunde.
Anka und ihr Frauchen beschäftigten sich an der Wippe, dem Tunnel und den Kabeltrommeln, was bei der aufgeregten Anka nicht immer so leicht war. Interessant war, dass Bary sich dazu gesellte und ganz ruhig mit Ankas Frauchen an den Geräten arbeitete. Er ließ sich über die Wippe und durch den Tunnel führen, auf den Kabeltrommeln ließ er sich ins „Sitz“ und „Platz“ bringen ,selbst streicheln und füttern war diesmal überhaupt kein Problem für ihn.
Gismo untersuchte zwischenzeitlich den Platz weiter und nebenbei gab es für alle drei reichlich Gelegenheiten zum Futter suchen.

Caisy & Dorie

Nachdem Dorie unseren Bary im Mai zum ersten Mal kennen gelernt hatte und noch nicht so viel von ihm wissen wollte, hatte sie noch mehrmals die Gelegenheit sich an ihn zu gewöhnen.
Letzten Freitag kamen Dorie und Caisy für 3 Tage zu uns. Anfangs noch leicht verunsichert und irritiert, weil auf einmal Frauchen ohne sie weggefahren war, zeigte Dorie im Laufe der 3 Tage immer mehr Interesse an Bary und wurde im Allgemeinen auch sicherer.
Zu uns gewann Dorie im Laufe des Wochenendes immer mehr Vertrauen, so dass es für sie total normal wurde und es so 3 fast entspannte Tage gemeinsam mit Caisy und Bary wurden.
Was den Umgang mit Katzen bei Dorie betrifft, wusste keiner so richtig zu sagen.
Unseren Kater Caspa fand sie spannend und beobachtete ihn neugierig.

Leonie

Eigentlich waren mit Leonie, für dieses Jahr, mehrere Betreuungstermine eingeplant. Leider kam durch die Corona – Pandemie alles anders, so dass sie nur 2 Mal bei uns war.

Aber auch während der 2 Aufenthalte bei uns hat sie sich wie immer wohl gefühlt und ihren Spaß mit Bary gehabt.

 

Gassiservice

Luna

November 2020

Freitag hat mich Bary mal wieder zu einer Gassibetreuung begleitet.
Diesmal holten wir Luna und ihr Frauchen von Zuhause ab und fuhren gemeinsam zum Hundeplatz.
Luna flitzte über den Platz, so dass Bary seine Mühe hatte überhaupt dran zu bleiben. Frauchen und Luna hatten ihren Spaß am gemeinsamen arbeiten an den Geräten, Bary versuchte während dessen immer wieder einige Leckerlis bei Lunas Frauchen mit abzustauben und zum Schluss suchten Luna und Bary gemeinsam noch einige Leckerlis im Laub.

Anka

Oktober 2020

Montag und Freitag hatte Anka, die fast 11 jährige Jagdhündin wieder ihren Spaß auf dem Hundeplatz.
Montag begleiteten uns Bary und Gasthund Gismo, natürlich mit Herrchen.
Alle 3 Hunde kennen sich schon mehrere Jahre, so dass es zur Begrüßung nur ein kurzes „Hallo“ bellen von Anka gab und dann ging es auf eine gemeinsame Erkundungsrunde.
Anka und ihr Frauchen beschäftigten sich an der Wippe, dem Tunnel und den Kabeltrommeln, was bei der aufgeregten Anka nicht immer so leicht war. Interessant war, dass Bary sich dazu gesellte und ganz ruhig mit Ankas Frauchen an den Geräten arbeitete. Er ließ sich über die Wippe und durch den Tunnel führen, auf den Kabeltrommeln ließ er sich ins „Sitz“ und „Platz“ bringen ,selbst streicheln und füttern war diesmal überhaupt kein Problem für ihn.
Gismo untersuchte zwischenzeitlich den Platz weiter und nebenbei gab es für alle drei reichlich Gelegenheiten zum Futter suchen.
Freitag war ich mit Anka allein auf dem Platz und diesmal drehte sich alles um Nasenarbeit. Futtersuche in den verschiedensten Situationen, an bzw. unter einigen Gräten oder im Wald in wild durcheinander liegenden Holzhaufen
Anka hat die beiden Tage auf dem Platz so genossen, dass sie zum Ende nicht einmal mehr vom Platz runter wollte.