Aktuelles

Kontakt: 033769-20749 / 0171-4923469 / gb@hundetraining-mit-spass.de  

 

Da auch ich mich zum gewaltfreien Hundetraining verpflichtet habe, unterstütze ich gern die Arbeit von  #PositiveRocks!

 

Hierbei erklärt „Rock“ die Welt des modernen Hundetrainings. Selbstironisch und mit Augenzwinkern, aber immer auf den Punkt gebracht.

Die Cartoons räumen mit den veralteten Trainingsmethoden auf und verbannen verbreitete Trainingsmythen zurück in die Märchenwelt. In Szene gesetzt durch den bekannten Comiczeichner Olaf Neumann von „Dogtari“.

 

02. November 2019

Hundewanderung

mit der Hundeschule „GB Hundetraining – mit – Spass“ und der Hundeschule „Wengel“

Heute Morgen um 09:30 Uhr starteten wir unsere Hundewanderung mit 12 Hunden und 13 dazu gehörenden Hundehaltern.

Anfangs waren alle noch recht aufgeregt, es war eine bunte Mischung aus vielen unterschiedlichen Hunden, wo sich nur ein kleiner Teil vorher schon kannte.

Im Laufe der Wanderung und nach einigen Spieleinheiten auf den Wiesen und Feldern wurden die Hunde so langsam etwas ruhiger. Als wir dann zu unserer geplanten „Wasser- und Spielstelle“ kamen, konnten sich auch einige andere, die vorher an der längeren Leine liefen, frei unter den tobenden Hunden bewegen und mit den anderen spielen.

Am zweiten Stopp, wo Bhumi und Frauchen uns verließen, gab es noch einmal eine kleine Trinkpause für alle. Von hier aus waren wir dann auch schon auf dem Rückweg, wo die Hunde schon bedeutend ruhiger waren. Kurz vor dem Ziel trennten sich noch einmal 2 Hunde mit ihren Haltern von uns, der Rest der Gruppe lief noch bis zum Zielpunkt und versammelte sich noch einmal zu einem Abschluss – Gruppenfoto.

Zufrieden und müde machten sich alle, nach ziemlich genau 2,5 h für etwas über 7 km Wanderung, auf den Heimweg.

Wir alle hatten einen super schöner Vormittag mit viel Spaß und Freude. Manch Hundehalter war regelrecht erstaunt, wie super die Hunde das Ganze meisterten.

Ich bedanke mich für eine gelungene Wanderung mit so vielen unterschiedlichen und sehr vorbildlichen Mensch – Hund – Teams. Ihr wart alle Super!

Das komplette Album findet ihr auf:  https://www.facebook.com/GB-Hundetraining-mit-Spass-205856899779183/

 

!!! Angebot Gruppentraining !!!

Biete ab sofort, in Mittenwalde und Umgebung, neue Kurse im Gruppentraining mit max. 5 Hunden an, wobei die teilnehmenden Hunde wechseln können.

Das Hauptaugenmerk richtet sich hier auf das Training für einen freundlichen, ruhigen Familienhund, mit dem Sie gemeinsam alle Herausforderungen des Alltags meistern können.

Trainiert wird der allgemeine Grundgehorsam, wie „Sitz“, „Platz“, „Rückruf“, ruhiges und sicheres Verhalten wo auch immer Sie sich mit ihrem Hund aufhalten und vor allem Begegnungen mit anderen Menschen oder Hunden.

Voraussetzung für das Gruppentraining ist eine gute Sozialisierung mit Artgenossen und ein Mindestalter von 20 Wochen.

Bei ausreichender Teilnehmerzahl, gern auch Welpenspiel- / Training, für Hunde bis zur max. 20. Woche.

Interessenten rufen mich bitte an oder schreiben mir eine Mail.

Einzeltraining

Buddy

12. 08. 2019

Letzte Woche durfte ich Buddy, einen ca. 5 Jahre alten Border Collie, kennen lernen.

Da ja Border Collies nachgesagt wird, das sie viel Beschäftigung brauchen, bekam Buddy diese leider in Form von Ball spielen während der

3 – 4 täglichen Spaziergänge.
Mit den, extra für Buddy, angeschafften Geräten kann die Familie leider nicht arbeiten, hier fehlt ihnen die Geduld.
Auch ist für Buddy inzwischen der Ball oder, als Ersatz auch mal Stöckchen, wichtiger.

Um Frauchen aufzeigen zu können, wie man mit Buddy doch an den Geräten arbeiten kann, trafen wir uns am Montag, begleitet von der Tochter, auf dem Hundeplatz.
Nach einer ausgiebigen Schnüffelrunde, wo Buddy den Platz kennen lernen konnte, begannen wir erst mit etwas leichteren Sachen (Hürden, Slalom durch die Stangen oder durch den großen Tunnel). Dann gingen wir ganz in Ruhe die Schrägwand und die Wippe an, wobei die Schrägwand jetzt keine Herausforderung für Buddy darstellte. An der Wippe machten wir mit Buddy 2 Durchgänge, wobei die Wippe nur ganz langsam nach unten ging. Dies meisterte Buddy, nach anfänglicher Scheu, auch recht gut.
Als nächstes kam der kleine, wackelige Tunnel ins Spiel, der für die meisten Hunde wirklich nicht so einfach ist. Beim ersten Mal ließ sich Buddy recht schnell durchlocken (der Tunnel wurde dabei auch festgehalten, so dass er nicht wackelt). Ein zweites Mal lief Buddy von ganz allein durch, diesmal wackelte der Tunnel, wodurch er für einen dritten Durchgang nicht mehr bereit war.

Nach ca. 20 Minuten intensiv an den Geräten arbeiten, versuchte Frauchen und auch die Tochter, noch einmal Buddy durch die Slalomstangen zu locken. Sie selbst noch etwas unsicher im Handling und mit der Signalgabe und ein Buddy doch schon etwas fertig von der „ganzen Arbeit“ vorher, begann Buddy dann deutliche Stresssignale zu zeigen und wir brachen unsere kleine „Gerätearbeit“ ab.

Was bei dem allen aber gut zu sehen war, Frauchen hat sehr viel Spaß in der Arbeit mit Buddy. Wenn sie jetzt mit Buddy Zuhause weiter macht, die Ruhe und Geduld beweist und keine Bälle oder Stöckchen mehr ins Spiel zu bringt, sehe ich bei beiden viel Potential für die gemeinsame Arbeit an den Geräten.

Otto & Bary

13.05.2019

Training der anderen Art – mit Otto, einem ca. 7 Monate alter Shiba Inu

Otto hat gelernt, wenn es Ärger gibt bekommt er Rückendeckung von seinem „großen Freund“, den es noch mit im Zuhause gibt.
Dadurch fing Otto an, sich gegenüber anderen Hunden total aggressiv zu verhalten. Leider ist ihm dabei noch kein ebenbürtiger Gegner entgegen getreten, so dass er immer mehr Erfolg damit hat.
Da Frauchen dieses Verhalten von Otto nicht weiter hinnehmen will, kam die Frage nach einem Hund, welcher ihm vielleicht einmal Paroli bieten könnte.
Also trafen wir uns am Montag mit Otto auf dem Platz, als zweiten Hund hatte ich Bary mit.
Schon als ich mit Bary auf den Platz kam, ging das Gekeife von Otto los. Bary begann dies seinerseits mit Ansagen zu kommentieren, welche Otto auf die Entfernung nicht die Bohne interessierten.
Mit beiden Hunden an der Leine und im sicheren Abstand liefen wir zuerst eine Runde, in der Hoffnung, dass sich Otto vielleicht doch noch etwas beruhigt. Das tat er natürlich nicht.
Ottos Frauchen fragte, ob sich beide Hunde nicht ohne Leinen begegnen könnten.
Da das Größenverhältnis beider Hunde zu unterschiedlich ist, ließ ich bei Bary die Schleppleine dran, auch um im Notfall besser auf ihn einwirken zu können.
Also sie Otto von der Leine ließ, kam Otto schon wie eine Furie auf Bary zu und keifte ihn an. Das ließ sich Bary von dem kleinem Jungspund nicht bieten und hielt seinerseits mit Ansagen voll dagegen. Hier war aber auch deutlich zu sehen, dass Bary nur warnte und Otto dabei nicht einmal berührte.
Was bei Otto allerdings gut zu sehen war, immer wenn er Bary anmachte, kam kurz danach der Blick oder der Kontakt zu Frauchen, um sich eventuell eine Bestätigung abzuholen, die er natürlich nicht bekam.
Wir blieben dabei immer in Bewegung und liefen so zwei weitere Runden auf dem Platz. Danach ließen wir beiden eine kurze Verschnaufpause, bei der sie sogar ohne Gekeife, fast nebeneinander Futter suchten.
Dann machten wir noch zwei weiter Runden, in der bei Otto eine deutliche Besserung im Verhalten auffiel. Wahrscheinlich auch dadurch, da er bei Frauchen keine Rückendeckung bekam und er merkte, dass Bary sich von ihm nicht einschüchtern ließ.
Er ließ, bis auf 2 – 3 kurze Attacken, mehrmals kurze Kontaktaufnahmen und schnüffeln von Bary zu und zeigte sogar leichtes Interesse an dem Stöckchen, welches Bary mit ins Spiel brachte.
Das war der Punkt, an dem wir für heute die Stunde beendeten, so gab es für beide Hunde einen ruhigen und positiven Abschluss.
Auf jeden Fall wird es hier noch einmal eine Wiederholung geben, wo wir beide auf die Reaktion von Otto gespannt sind.

17.05.2019

Die zweite Begegnung

Nachdem Otto und Bary am Montag mit einer ruhigen Stimmung vom Platz gingen, trafen wir uns am Freitag noch einmal. Diesmal war die Reaktion von Otto gleich von Anfang an etwas anders.
Als Bary für Otto in Sicht kam und wir uns immer weiter näherten, begleitete er uns diesmal mit leichtem Blaffen. Als wir auf gleicher Ebene waren, bellte er auch diesmal in Richtung Bary. Heute war es allerdings nicht das Gekeife vom Montag, sondern die Tonlage hörte sich deutlich anders an. Hier reagierte Bary kurz mit einer Ansage aus der Entfernung.
Auf der ersten Runde – beide Hunde blieben auch diesmal an der Leine – lief Otto relativ entspannt neben Frauchen her und schaute sich ab und zu mal nach Bary um, der viel mehr mit den Gerüchen der anderen Hunde, die vorher hier waren, zu tun hatte.
Wir gingen zum Teil nebeneinander, überholten uns gegenseitig und die Hunde verhielten sich ganz entspannt.
Auf der zweiten Runde ließen wir Otto von der Leine, so konnte er selbst entscheiden ob er Kontakt zu Bary aufnehmen möchte oder nicht. Er zeigte sich schon etwas neugieriger und näherte sich Bary, bevor er doch wieder abdrehte und kurz darauf einen neuen Versuch startete. Da zeigte Bary dann auch etwas Interesse an Otto, was ihn fast wieder in das Anfangsverhalten von Montag brachte. Nachdem ich mich mit Bary etwas zurückfallen ließ, beruhigte sich Otto schnell und er kam wieder ruhiger auf Bary zu.
Auf der dritten Runde wurde Otto mutiger bzw. frecher und begann Bary immer wieder anzuspringen, zu verfolgen, kurz gesagt: zu provozieren. Teilweise waren da auch Versuche dabei, Bary zu besteigen, die Bary mit Schnelligkeit und Wendigkeit konterte. Danach liefen beide Hunde ruhig kreuz und quer, nebeneinander, hintereinander oder auch interessiert in Richtung des Anderen.
In Runde vier begann Otto immer mehr hinter Bary herzulaufen, was Bary dann schon mal mit einer kurzen Ansage quittierte. Otto ließ sich dadurch nicht beirren und folgte Bary immer weiter oder suchte ihn, wenn er mal kurz hinter einem Wall verschwand. Im Laufe dieser Runde löste ich dann auch Barys Leine, welche er bis dahin hinter sich her schliff.
Bevor es auf die fünfte und letzte Runde zuging, gab es wieder eine kleine Pause mit Leckerliesuche. In der letzten Runde begann Otto wieder Bary zu provozieren, indem er ihn nochmals ansprang und versuchte ihn zu besteigen. Diesmal konterte Bary etwas deutlicher, was Otto wieder mit Anpöbeln beantwortete. Der Rest der Runde verlief dann schon wieder etwas ruhiger und wir gingen mit beiden Hunden an der Leine gemeinsam und entspannt vom Platz.

Den persönlichen Eindruck der Hundehalterin dazu, gebe ich gern hier mit rein

Der Eindruck eines Hundehalters…
Ein Zweithund musste her, ein Shiba Inu soll es sein und so kam Otto mit 9 Wochen in unsere Familie. Wunderschön, hübsch und flauschig. Doch obwohl wir keine Hundeneulinge sind, schlichen sich doch bei Otto Verhaltensweisen ein, die wir nicht kommen sahen oder beabsichtigten. Es zeigte sich recht schnell, dass unser bald 8 Monate alter Flauschibär ein richtiger Pöbler und Stänkerfritze gegenüber anderen Hunden ist. Daraus wuchs schnell das Bedürfnis, für Otto einen Hund zu finden, bei dem seine Masche keinen Erfolg hat.
Deshalb bat ich Gabi am Montag um ein Treffen mit ihrem Schäferhund Bary. In den Videos sieht man ja, was unser Otto am Montag so macht. Keifen, kreischen (dieser Lärm!!!) und immer wieder auf Bary zu, der in meinen Augen nur zu freundlich damit umgegangen ist (wäre ich Bary gewesen…). Am Ende der Montagsstunde doch auch für mich eine kleine sichtbare Veränderung: Otto hält die Klappe und hält Bary in seiner Nähe aus. Der perfekte Zeitpunkt, um mit einem guten Gefühl, die Stunde zu beenden. Otto schlief danach zu Hause wie ein Stein. Er hatte sicher reichlich Erfahrungen zu verarbeiten!
Freitag ein erneutes Treffen. Ich war skeptisch, rechnete wieder mit einer flauschigen Furie und rief mir ins Gedächtnis, dass es schon ein kleiner Erfolg wäre, wenn er nur einfach schneller zur Ruhe käme. Doch Otto belehrte mich eines Besseren. Er bellte zwar bei der ersten Begegnung mit Bary, allerdings nicht so schrill und keifend, wie am Montag. Es wurde auch schnell ruhiger und am Ende sah es fast wie eine schöne Spielstunde aus. Ich war völlig baff und hin und weg und war nicht sicher, ob ich mit Otto hier war oder einen falschen Hund eingepackt hatte. Wie verwandelt.
Doch nicht nur Otto muss lernen: vielmehr sind wir es, die mehr Übung brauchen. Mein vorheriges Ich: Otto macht etwas falsch/Unerwünschtes oder kläfft Hunde an – ich versuche ihn abzulenken oder tadle ihn. Was ich mir dringend vornehmen muss und womit sicher jeder schon Erfahrung gemacht hat: Fokus auf die positiven Verhaltensweisen! Anstatt Otto ständig zu sagen, was ich doof finde, sollte ich ihm lieber zeigen, was ich richtig gut finde! Und so belobigte ich am Freitag jegliches Verhalten von Otto, bei dem er Bary NICHT auf den Leim ging oder ihn ankeifte. Ich muss noch am Timing arbeiten und auch, die richtigen sicheren Momente zu treffen. Aber der Freitag hat mir grundsätzlich bestätigt, dass „Probleme“ zum Lösen da sind. Nach den 2 Stunden mit Gabi und Bary weiß ich jetzt besser, worauf ich bei Otto achten muss, wie ich positives Verhalten besser verstärken kann und sich unerwünschtes Verhalten dadurch mit der Zeit selbst einstellt, ohne dass ich mit Tadel oder eigenem Gebrüll reagieren muss (funktioniert nicht, jetzt weiß ich’s).
In diesem Sinne herzlichen Dank an Gabi und ihrem tollen Mitarbeiter Bary! Wir bleiben am Ball und so wird aus unserer flauschigen Furie mit Geduld auch noch ein freundlicher Hund.

Nikita 

28.01.19

Nikita, eine Hündin aus dem Tierheim, schon seit 3 Jahren bei Herrchen aber immer noch völlig unsicher im Verhalten. 
Egal ob Menschen oder Hunde, alle werden erst einmal durch verbellen auf Abstand gehalten. Bei Hunden, die ihr trotzdem zu Nahe kommen, geht sie auch schon mal auf Angriff.
Der Januar begann für beide mit einem intensiven Training. Da Nikita selbst nach 3 Jahren sogar teilweise Fluchttendenzen vor Herrchen zeigt, beginnen wir damit, die Zusammenarbeit zwischen dem Mensch – Hund – Team zu stärken. 
Nikita läuft gut und auch gern mit Herrchen, dass aber nur, wenn sie mit der Schleppleine unterwegs sind und sie sich nicht weiter an ihr Herrchen halten muss. Das ist der Punkt an dem wir hier anknüpfen. Gemeinsame Spaziergänge in ruhiger Gegend aber mit Beschäftigung für Nikita. Spielen oder Futtersuche, Rückruftraining wo sie danach zu 98 % mit einem bestimmten Signal wieder gehen kann. Die Aufgabe hierbei ist, dass Herrchen sie zwischendurch auch immer mal wieder (die restlichen 2 %) dazu bringt sich nach dem Rückruf ruhig und im „Sitz“ bei ihm aufzuhalten. Natürlich darf Herrchen, bei dem Ganzen, nicht vergessen die richtige Belohnung zum richtigen Zeitpunkt zu geben. Ein Lernprozess der beiden viel abverlangt aber den gewünschten Effekt bringen wird.
Zwischendurch arbeiten wir weiter daran dass Nikita auch an der kurzen Leine bei Herrchen läuft und beginnen in kleinen Schritten mit dem Grundgehorsam.
Als nächstes werden wir Nikita vereinzelt mit neuen Menschen und ruhigen Hunden bekannt machen um bei ihr eine Gewöhnung zu erzielen.
Das Ziel von Herrchen – das Nikita sicherer wird und er mit ihr irgendwann in der Gruppe trainieren kann.

Nikita & Bary

07.02.19

Um im Training mit Nikita weiter zu kommen, war diese Woche Bary als einzelner Hund zur Gewöhnung mit auf dem Platz.
Gleich zu Beginn verbellte Nikita Bary schon aus der Entfernung Um ihr die Change zum ausweichen zu geben, blieb Bary Anfangs an der langen Leine, während wir Nikita ohne Leine laufen ließen. Bary zeigte sich zwar neugierig aber auch zurückhaltend, er ging vorsichtig in die Nähe von Nikita und versuchte freundlich Kontakt aufzunehmen. Dadurch beruhigte sich Nikita recht schnell und zeigte ihrerseits Neugier Bary gegenüber.
Für die erste Begegnung der beiden hat sich Nikita recht gut gehalten. Herrchen musste sogar staunen das Nikita sogar kleine Spielaufforderungen zu Bary machte. Diese waren zwar noch etwas zurückhaltend, sie sprang eindeutig spielerisch auf Bary zu und an ihn ran, um im nächsten Moment dann doch wieder vor ihm wegzulaufen. Darauf hin ging Bary dann seiner Wege und beschäftigte sich mit schnüffeln oder Stöckchen spielen. Nikita lief ihm dann aber sofort wieder hinterher und war neugierig was Bary dort machte. 
Nach ca. 20 Minuten forderte Nikita dann Bary zum gemeinsamen rennen auf, was er auch gern annahm und ihr folgte. Leider verließ sie dann doch wieder ihr Mut und sie lief lieber zu ihrem Herrchen, wo sie sich sicher fühlte.
Das alles wiederholte sich noch einige Male, bis Nikita dann nach ca. 45 Min. wieder anfing, Bary zu verbellen. Hier brachen wir dann das Ganze ab und verblieben dabei, das Zusammentreffen mit den beiden Hunden zu wiederholen.

Sozialisierung von Bary

Die Sozialisierung mit anderen Hunden, für Bary ganz wichtig, da er ein sehr nervöser Hund ist, der schnell in einen Erregungszustand kommt, wo er kaum noch zu bremsen ist.
Die Möglichkeit, die Hunde vereinzelt kennen zu lernen, zeigt bei ihm ein gutes Sozialverhalten, was in einer Gruppe von mehren, unbekannten Hunden nicht abrufbar ist.

05.04.2019

Kira & Bary

Am Freitag lernte Bary mal wieder einen neuen Hund kennen, Kira, eine etwas 6 Monate alte Mischlingshündin aus der Hundeschule.
In den ersten Minuten war Kira noch etwas zurückhaltend gegenüber Bary, sie taute aber recht schnell auf und orientierte sich teilweise an ihm. (Videobeweis, von Kiras Frauchen in Zeitlupe – auf Facebook)
Immer an Bary dran hängend, merkte Kira schnell, dass „der Große“ recht freundlich ist. Da ging sie schnell in ihr normales Spielverhalten über und forderte dabei Bary recht wild heraus.
Als dann noch ein Stöckchen ins Spiel kam ging dann so richtig die Post ab. Erst ließ Bary nicht locker und eroberte sich seinen Stock immer wieder zurück, irgendwann ließ er Kira aber auch mal eine Zeit lang mit dem Stöckchen lossausen. Dabei zeigte er deutlich, dass er ihr das Stöckchen überlassen hatte, er bemühte sich nicht so richtig da ran zu kommen. Irgendwann, war er dann aber doch der Meinung, dass Kira jetzt genug um ihn rum getänzelt ist und jagte ihr den Stock kurzer Hand wieder ab.
Zum Abschluss setzten wir beide Hunde in mein Auto, zum testen, ob Kira das mitmacht. Sie machte es sich recht bequem darin, da würde einer gemeinsamen Fahrt, vielleicht auch mal an einen See, nichts entgegen stehen 🐕

Dafür, das Kira mit den gleichaltrigen Hunden in ihrer Gruppe teilweise recht ruppig umgeht, hat sie sich gegenüber Bary doch human verhalten. Klar versuchte sie auch hier immer wieder an das Halsband zu kommen, hatte aber angesichts des längeren und dickeren Felles keine Chance dazu.

Auch hier werden wir die Begegnungen wiederholen und sind gespannt, ob und wie sich, bei Öfteren Zusammentreffen, das Verhalten von beiden verändert.

11.03.2019

Amy & Bary

Nachdem Amy, eine ca. 8 Monate alte Labrador Hündin und Bary sich letzten Mittwoch, nach der Spielstunde kurz kennen gelernt hatten, trafen wir uns heute Vormittag noch einmal.
Dabei zeigte sich deutlich, dass Amy nicht so zurückhaltend ist, wie sie sich letzten Mittwoch gab. Im Gegenteil, Bary hatte heute ganz schön zu tun um mit Amy mitzuhalten.
Auf den Videos (auf Facebook) wird deutlich was damit gemeint ist.

Betreuung

Januar 2019

Zum Beginn des neuen Jahres hatten wir schon den ersten kurzfristigen Betreuungsgast.
Pina, eine 11 jährige Irish Setter Hündin, war von Montag bis Freitag bei uns damit Frauchen beruhigt ihren auswärtigen Termin wahrnehmen konnte.
Am ersten Tag war Pina noch recht skeptisch und hoffte wahrscheinlich dass ihr Frauchen gleich wieder kommt, aber das legte sich am zweiten Tag und sie entspannte sich.
Bary hatte schon am Samstag vorher, zum kurzen kennen lernen, begriffen dass Pina keine ist, mit der man den ganzen Tag spielen könnte. So war ab Dienstag alles recht harmonisch hier im Haus.
Pina war das erste Mal bei uns, Frauchen konnte sie Freitag wohlbehütet wieder in ihre Arme schließen und es gab auch schon die nächste Anfrage für sie. Wenn das so abläuft, kann man von der Zufriedenheit der Hundehalterin ausgehen.

Zwei Wochen später bekam Bary gleich zwei Mädels zur Betreuung.
Freitag Vormittag kam die 7 jährige Caisy, sie blieb bis Sonntag Abend und am frühen Nachmittag kam die 11 jährige Pina mit dazu, die diesmal etwas länger bei uns blieb.
Das spannende dabei war, das Caisy und Pina sich bis dahin noch nicht kannten. Nach kurzem beäugen und beschnuppern war auch das geklärt. Nachmittag suchten alle drei gemeinsam Futter auf dem Grundstück, nach einer gemeinsamen Abendrunde und getrennter Fütterung suchte sich jeder sein Plätzchen im Haus und begab sich zur Ruhe.

Caisy, die jüngere der beiden Hündinnen, begleitete mich am Wochenende mit zum Training in der Hundeschule und wurde Sonntag Abend wieder von ihrem Frauchen abgeholt.

Pina, die ältere Hündin, leistete Bary zu Hause Gesellschaft. Gemeinsame Spaziergänge mit Bary und Abends dann auch mit Caisy, genoss sie sichtlich. 

Februar 2019

Während Pina noch weitere zwei Wochen bei uns verbringt, lernte sie was Futterbeschäftigung aus der Papprolle ist, wie man Futterstücke aus den Sträuchern pflückt und vor allem das man unterwegs nicht alles auflesen darf, was man findet. Sie gewöhnte sich recht schnell an die Futtersuchspiele unterwegs und zeigte dadurch bedeutend mehr Aufmerksamkeit uns gegenüber. 

Bevor uns Pina wieder verließ, begleitete sie Bary noch zu einem seiner regelmäßigen Terminen zur Physiotherapie und Akupunktur.

Herbstwanderung 2018

Oktober 2018

Unsere diesjährige Wanderung bei schönstem Herbstwetter, mit 20 Hunden und ca. 30 dazu gehörigen Hundehaltern, war ein schönes Erlebnis für alle Zwei- und Vierbeiner.

Auf einer Strecke von 5,43 km waren wir, mit 2 kleineren und einer größeren Pause ca. 3 Stunden unterwegs.
Nachdem uns die erste Hälfte der Strecke durch das Naturschutzgebiet führte und alle Hundehalter sich vorbildlich an die Leinenpflicht hielten, konnten die Hunde auf der zweiten Hälfte frei laufen und ausgiebig miteinander spielen und toben.

Für das leibliche Wohl, am Ende der Wanderung, wurde durch Familie Gutzeit, den Inhabern des Hotels „Am Sutschke-Tal“ wunderbar gesorgt. Durch kurzer Absprache von unterwegs, waren Bratwurst vom Grill und Getränke bei unserem Eintreffen schon vorbereitet. Auch an die Vierbeiner wurde am Hotel gedacht, an mehreren Stellen stand Wasser für sie bereit.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal recht herzlich bei Familie Gutzeit, für die hervorragende Zusammenarbeit und die Bereitstellung der Parkfläche, bedanken.
Nach ca. 4 Stunden fuhren alle glücklich und zufrieden mit ihren Hunden wieder nach Hause.

 

Gassiservice

Januar 2018

„Ayla & Aaron“ beides liebenswerte Hunde, welche ich schon fast von Klein auf kenne.

Gerade am Anfang waren wir oft gemeinsam, mal mit Frauchen oder Herrchen hier auf dem Platz.
Inzwischen bin ich schon 6 Monaten, regelmäßig mit den beiden unterwegs. Auf den Hundeplatz, können beide ausgiebig toben, wir nutzen die Geräte zum fit halten und üben immer wieder das beide gemeinsam an lockerer Leine laufen.

Anfangs liefen wir nur auf dem Platz, wo die Ablenkung nicht ganz so groß ist. Seit einigen Wochen üben wir das Laufen an lockerer Leine auf der Straße vor dem Hundeplatz. Hier ist die Ablenkung durch andere Hunde und vor allem die vielen Autos sehr groß, so dass es außerhalb für beide nicht so einfach ist. Ayla ist meist an den vielen Gerüchen von Wild interessiert und Aaron findet die Gerüche, welche die anderen Hunde hinterlassen, extrem spannend.

Nach und nach wird es für beide aber leichter, sich dabei mehr auf mich zu konzentrieren. In solchen Situationen ist es schon fast ein entspanntes Laufen, obwohl beide gemeinsam an der Leine geführt werden.

Februar 2018

„Luna“

Zurzeit ist Luna mal wieder bei mir in der Gassirunde. Diesmal sind wir in Begleitung von Frauchen und ich hoffe sehr, dass Frauchen sich jetzt noch mal etwas dabei abschaut.

Bis jetzt war es immer Luna ihre Entscheidung, was sie so auf den Spaziergängen macht.
Da hat ein Beagle natürlich nichts anderes zu tun als zu stöbern und zu schnüffeln, ungeachtet dessen, wie Frauchen an der straffen Leine hängt oder hinterher geschliffen wird.

Nach der 2. Gassirunde mit mir am anderen Ende der Leine, hat Luna gelernt, sich mehr an den Menschen zu halten, denn da ist es interessant, macht Spaß und es gibt vor allem öfter mal ein Leckerchen.

Auch bei mir kann Luna ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und schnüffeln was der Boden so hergibt, nur darf sie sich bei mir nicht ständig in die straffe Leine hängen oder gar von jetzt auf gleich einfach nach vorne springen. Das hat sie ganz schnell raus gehabt und bietet inzwischen freiwilliges laufen an der lockeren Leine an – natürlich wird sie dafür auch belohnt. Unterwegs gibt es interessante Sachen zu erkunden, Futter in Asthaufen oder an Bäumen suchen, Holzstapel und umgekippte Bäume erklimmen und erobern.

Mai 2018

„Anka“

Anka ist ja immer wieder mal mit mir unterwegs. Meist im Sommer, wo wir gemeinsam mit Frauchen, gern zum See fahren. Diesmal war Frauchen unterwegs und Anka konnte mal „Bary“ kennen lernen. Beide mussten ihren unbekannten Gegenüber erst einmal etwas stürmischer begutachten, als aber Bary gemerkt hat, dass Anka nicht so der Sinn nach spielen stand, liefen sie ruhig, nebeneinander her und suchten gemeinsam nach Futter.

Juni 2018

„Ayla & Aaron“

Nach fast einem Jahr wöchentlichem Gassigang, war ich heute ein letztes Mal mit Ayla & Aaron und deren Frauchen auf dem Pfotenhof in Bestensee. Am Ende der gesamten Zeit sind wir zu einem guten Team zusammen gewachsen und wir hatten viel Spaß zusammen und konnten viel von-und miteinander lernen. Nach und nach vertrauten mir beide immer mehr und ließen sich meist nicht viel zum Training bitten, es sei denn Frauchen hat uns begleitet, da haben sich beide doch eher nach ihr gerichtet.
Obwohl ich beide Hunde schon kennen lernen durfte als sie noch jünger waren, zwischen dem ersten kennen lernen und dem Beginn der wöchentlichen Gassigänge lagen mindestens 4 – 5 Jahre.
Es war eine schöne Zeit mit den Hunden und eine extreme Entlastung für Frauchen.
Natürlich werden wir weiterhin in Verbindung bleiben und demnächst auch mal versuchen, Ayla mit meinem Bary zusammen zu führen, vielleicht entwickelt sich ja eine wunderbare Hundefreundschaft daraus.