Aktuelles

Kontakt: 033769-20749 / 0171-4923469 / gb@hundetraining-mit-spass.de  

 

!!! Aktuelle Informationen !!!

 

Unter Einhaltung der noch immer geltenden Hygiene- und Abstandsregeln biete ich wieder Einzel- und Gruppentraining, Gassiservice, Sozialspaziergänge und natürlich auch die Betreuung Eurer Lieblinge im familiären Umfeld an.

Starten wir neu und packen es an 🐕💪 ich freue mich auf euch!

 

Einzeltraining

Rocco

Juli 2020

Der 1 jährige Husky Schäferhund Mix ist seid Anfang Juni im Einzeltraining.

Frauchen rief mich zur Unterstützung, da Rocco bei ihr, seit ca 3 Wochen, ständig in die Leine springt und ihr dabei auch in die Hände und Unterarme geht.

Bei unserem ersten Treffe, bei ihnen Zuhause, ließ ich mir die Problematik erklären und hatte die Möglichkeit mir ein Bild vom Zusammenspiel zwischen Hundehalter und Hund zu machen. Dabei stellte ich fest, dass Rocco viele Freiheiten genießt und wenn er seinen Willen mal nicht bekommt seine Leute anspringt und dabei auch mal seine Zähne einsetzt.

Ein pubertierender Junghund, der wenig Grenzen kennt und weiß, wie er sich den Versuchen ihm Grenzen zu setzen, entziehen kann. Ein Junghund, der schnell aufdreht, da er es nicht gelernt hat seine benötigte Ruhe zu finden, der viel zu viel Aktion in Form von 3 -4 Spaziergängen mit Ballspielen bekam, da man ja einen Hund auch mal Auspowern muss und der eindeutig bestimmt, wann und wie es seine Streichel- und Schmuseeinheiten gibt.

Hier war überhaupt kein Zusammenspiel zwischen Hundehalter und Hund zu erkennen, was den Rüden die Change nahm sich richtig in die Familie einzufügen.

Nachdem beide erst einmal viel Theoretisches in Sachen Hundehaltung und im Umgang mit dem Hund erhielten, bekamen sie von mir einige Tipps und Aufgaben, wie sie mit dem Hund umgehen sollen um der negativen Entwicklung entgegen wirken zu können.

Vier Wochen und zwei Termine später, nach viel Umdenken der Hundehalter, Training und Konsequenz mit Rocco, sind die Fortschritte schon recht eindeutig zu sehen. Die Hundehalter gehen entspannter mit ihrem Hund um, Frauchen braucht keine Angst mehr zu haben, dass er ihr in die Arme geht, da sie inzwischen mehr auf ihren Hund achtet und dadurch schon die Ansätze sieht und ihn davon gut ablenken kann. Auch sehen beide inzwischen wenn es für Rocco genug ist, so dass er nicht aus Überforderung wieder in die alten Muster verfallen kann.

Rocco lernt immer mehr, dass er nicht alles fordern braucht, da seine Hundehalter konsequenter mit ihm umgehen und er wird immer ruhiger. Klar gibt es immer wieder Situationen, wo er schnell in eine hohe Erregungslage kommt, aber seine Halter haben gelernt damit umzugehen.

Es wird mit Rocco und seinen Haltern noch einige Termine geben, wo wir nach und nach die Ablenkung steigern werden, immer nur so weit, dass es für ihn nicht zuviel wird.

Herka & Jack

Februar 2020

Seit Oktober ist Frauchen mit den beiden 2 jährigen Labrador Mixen im Einzeltraining, um für sich und die beiden wieder mehr Struktur in den Alltag zu bekommen.

Viel Routine und einige Fehler im Umgang mit den beiden haben sich in den 2 Jahren eingeschlichen. Außerdem leben sie noch mit 2 über 10 Jahre alten Hündinnen zusammen und auf dem Grundstück ist, durch die Arbeit von Herrchen, immer recht viel los.

Wenn Frauchen von Arbeit nach Hause kommt geht sie zu den Hunden und begrüßt sie recht überschwänglich. Dadurch ist schon zu Beginn das Hochspringen von Jack (er springt Frauchen aus dem Stand ins Gesicht) vorprogrammiert. Die anderen 3 Hunde rennen vor Freude kreuz und quer, sodass Frauchen kaum die Möglichkeit hat das Tor zu öffnen, um rein zugehen.

Will sie die beiden an die Leine nehmen, um mit ihnen raus zugehen, sind meist alle 4 Hunde mit dabei und die Aufregung recht hoch. Manchmal läuft dort auch noch eine Hündin eines Mitarbeiters zwischendrin rum, wo Herka deutlich zeigt, dass sie nicht erwünscht ist und Jack als der Bruder Herka körperlich unterstützt.

Draußen auf der Straße gehen die Hunde eher ihrer eigenen Nase nach, ziehen Frauchen wohin sie gerade wollen und wenn auch noch ein anderer Hund auftaucht, sind sich beide einig und pöbeln diese an. Frauchen versucht dann mit zurückziehen und auf die Hunde einreden, dies zu verhindern.

Genau das ist es, dem wir mit vielen Tipps für mehr eigene Ruhe und Selbstvertrauen bei Frauchen und gezieltem konsequenten Training für die Hunde entgegenwirken wollen.

Als erste bekam Frauchen von mir die Aufgabe, wenn sie von Arbeit kommt den Kopf frei zu bekommen und zur Ruhe zu kommen, bevor es überhaupt zu den Hunden geht.

Der nächste Schritt in die richtige Richtung war, die Hunde beim Betreten des Hofes, erst einmal komplett zu ignorieren, bis sie sich selbst etwas beruhigt haben.

Die Hündin, welche noch zusätzlich auf dem Platz mit rumläuft, wird jetzt erst weggesperrt, bevor alle anderen Hunde diesen betreten. Um an die Leine zu kommen, müssen Herka & Jack sich erst einmal setzten und zur Ruhe kommen. Erst dann geht es nach draußen zum gemeinsamen Spaziergang.

Hier achtet Frauchen inzwischen mehr auf die Hunde und bleibt konsequenter stehen wenn beide ziehen. Es geht auch erst wieder weiter, wenn beide selbständig zu ihr zurück kommen.

Bei anderen Hunden, die im Ort unterwegs, immer zu finden sind, verhält sich Frauchen inzwischen ganz ruhig und geht mit ihren beiden konsequent weiter bis sie vorbei sind, so dass Herka & Jack keine Möglichkeit haben sie anzupöbeln.

Auch werden beide unterwegs mit Futtersuche und kleinen Aufgaben wie Sitz, Platz und Bleib beschäftigt, was inzwischen dazu geführt hat, dass sich beide mehr an Frauchen orientieren und sie dadurch auch von Katzen oder interessanten Wildfährten abgelenkt werden können.

Während der 4 Monate, in denen Frauchen jetzt bewusster mit den Hunden umgeht, ist schon sehr viel Positives passiert. Kleine Feinheiten zu einigen Sachen müssen noch anders umgesetzt werden, aber die 3 sind inzwischen mehr zu einem gutem Team zusammen gewachsen. Sie sind auf einem guten Weg das alles noch weiter ausbauen zu können.

Jetzt wo es abends auch wieder länger hell bleibt, können wir dann auch beginnen, mit beiden separat zu trainieren.

Vielleicht finden sich ja auch noch ein paar freiwillige Hundehalter, die uns im Training bei Hundebegegnungen unterstützen würden.

Buddy

12. 08. 2019

Letzte Woche durfte ich Buddy, einen ca. 5 Jahre alten Border Collie, kennen lernen.

Da ja Border Collies nachgesagt wird, das sie viel Beschäftigung brauchen, bekam Buddy diese leider in Form von Ball spielen während der  3 – 4 täglichen Spaziergänge.
Mit den, extra für Buddy, angeschafften Geräten kann die Familie leider nicht arbeiten, hier fehlt ihnen die Geduld.
Auch ist für Buddy inzwischen der Ball oder, als Ersatz auch mal Stöckchen, wichtiger.

Um Frauchen aufzeigen zu können, wie man mit Buddy doch an den Geräten arbeiten kann, trafen wir uns am Montag, begleitet von der Tochter, auf dem Hundeplatz.
Nach einer ausgiebigen Schnüffelrunde, wo Buddy den Platz kennen lernen konnte, begannen wir erst mit etwas leichteren Sachen (Hürden, Slalom durch die Stangen oder durch den großen Tunnel). Dann gingen wir ganz in Ruhe die Schrägwand und die Wippe an, wobei die Schrägwand jetzt keine Herausforderung für Buddy darstellte. An der Wippe machten wir mit Buddy 2 Durchgänge, wobei die Wippe nur ganz langsam nach unten ging. Dies meisterte Buddy, nach anfänglicher Scheu, auch recht gut.
Als nächstes kam der kleine, wackelige Tunnel ins Spiel, der für die meisten Hunde wirklich nicht so einfach ist. Beim ersten Mal ließ sich Buddy recht schnell durchlocken (der Tunnel wurde dabei auch festgehalten, so dass er nicht wackelt). Ein zweites Mal lief Buddy von ganz allein durch, diesmal wackelte der Tunnel, wodurch er für einen dritten Durchgang nicht mehr bereit war.

Nach ca. 20 Minuten intensiv an den Geräten arbeiten, versuchte Frauchen und auch die Tochter, noch einmal Buddy durch die Slalomstangen zu locken. Sie selbst noch etwas unsicher im Handling und mit der Signalgabe und ein Buddy doch schon etwas fertig von der „ganzen Arbeit“ vorher, begann Buddy dann deutliche Stresssignale zu zeigen und wir brachen unsere kleine „Gerätearbeit“ ab.

Was bei dem allen aber gut zu sehen war, Frauchen hat sehr viel Spaß in der Arbeit mit Buddy. Wenn sie jetzt mit Buddy Zuhause weiter macht, die Ruhe und Geduld beweist und keine Bälle oder Stöckchen mehr ins Spiel zu bringt, sehe ich bei beiden viel Potential für die gemeinsame Arbeit an den Geräten.

Otto & Bary

13.05.2019

Training der anderen Art – mit Otto, einem ca. 7 Monate alter Shiba Inu

Otto hat gelernt, wenn es Ärger gibt bekommt er Rückendeckung von seinem „großen Freund“, den es noch mit im Zuhause gibt.
Dadurch fing Otto an, sich gegenüber anderen Hunden total aggressiv zu verhalten. Leider ist ihm dabei noch kein ebenbürtiger Gegner entgegen getreten, so dass er immer mehr Erfolg damit hat.
Da Frauchen dieses Verhalten von Otto nicht weiter hinnehmen will, kam die Frage nach einem Hund, welcher ihm vielleicht einmal Paroli bieten könnte.
Also trafen wir uns am Montag mit Otto auf dem Platz, als zweiten Hund hatte ich Bary mit.
Schon als ich mit Bary auf den Platz kam, ging das Gekeife von Otto los. Bary begann dies seinerseits mit Ansagen zu kommentieren, welche Otto auf die Entfernung nicht die Bohne interessierten.
Mit beiden Hunden an der Leine und im sicheren Abstand liefen wir zuerst eine Runde, in der Hoffnung, dass sich Otto vielleicht doch noch etwas beruhigt. Das tat er natürlich nicht.
Ottos Frauchen fragte, ob sich beide Hunde nicht ohne Leinen begegnen könnten.
Da das Größenverhältnis beider Hunde zu unterschiedlich ist, ließ ich bei Bary die Schleppleine dran, auch um im Notfall besser auf ihn einwirken zu können.
Also sie Otto von der Leine ließ, kam Otto schon wie eine Furie auf Bary zu und keifte ihn an. Das ließ sich Bary von dem kleinem Jungspund nicht bieten und hielt seinerseits mit Ansagen dagegen. Hier war aber auch deutlich zu sehen, dass Bary nur warnte und Otto dabei nicht einmal berührte.
Was bei Otto allerdings gut zu sehen war, immer wenn er Bary anmachte, kam kurz danach der Blick oder der Kontakt zu Frauchen, um sich eventuell eine Bestätigung abzuholen, die er natürlich nicht bekam.
Wir blieben dabei immer in Bewegung und liefen so zwei weitere Runden auf dem Platz. Danach ließen wir beiden eine kurze Verschnaufpause, bei der sie sogar ohne Gekeife, fast nebeneinander Futter suchten.
Dann machten wir noch zwei weiter Runden, in der bei Otto eine deutliche Besserung im Verhalten auffiel. Wahrscheinlich auch dadurch, da er bei Frauchen keine Rückendeckung bekam und er merkte, dass Bary sich von ihm nicht einschüchtern ließ.
Er ließ, bis auf 2 – 3 kurze Attacken, mehrmals kurze Kontaktaufnahmen und schnüffeln von Bary zu und zeigte sogar leichtes Interesse an dem Stöckchen, welches Bary mit ins Spiel brachte.
Das war der Punkt, an dem wir für heute die Stunde beendeten, so gab es für beide Hunde einen ruhigen und positiven Abschluss.
Auf jeden Fall wird es hier noch einmal eine Wiederholung geben, wo wir beide auf die Reaktion von Otto gespannt sind.

17.05.2019

Die zweite Begegnung

Nachdem Otto und Bary am Montag mit einer ruhigen Stimmung vom Platz gingen, trafen wir uns am Freitag noch einmal. Diesmal war die Reaktion von Otto gleich von Anfang an etwas anders.
Als Bary für Otto in Sicht kam und wir uns immer weiter näherten, begleitete er uns diesmal mit leichtem Blaffen. Als wir auf gleicher Ebene waren, bellte er auch diesmal in Richtung Bary. Heute war es allerdings nicht das Gekeife vom Montag, sondern die Tonlage hörte sich deutlich anders an. Hier reagierte Bary kurz mit einer Ansage aus der Entfernung.
Auf der ersten Runde – beide Hunde blieben auch diesmal an der Leine – lief Otto relativ entspannt neben Frauchen her und schaute sich ab und zu mal nach Bary um, der viel mehr mit den Gerüchen der anderen Hunde, die vorher hier waren, zu tun hatte.
Wir gingen zum Teil nebeneinander, überholten uns gegenseitig und die Hunde verhielten sich ganz entspannt.
Auf der zweiten Runde ließen wir Otto von der Leine, so konnte er selbst entscheiden ob er Kontakt zu Bary aufnehmen möchte oder nicht. Er zeigte sich schon etwas neugieriger und näherte sich Bary, bevor er doch wieder abdrehte und kurz darauf einen neuen Versuch startete. Da zeigte Bary dann auch etwas Interesse an Otto, was ihn fast wieder in das Anfangsverhalten von Montag brachte. Nachdem ich mich mit Bary etwas zurückfallen ließ, beruhigte sich Otto schnell und er kam wieder ruhiger auf Bary zu.
Auf der dritten Runde wurde Otto mutiger bzw. frecher und begann Bary immer wieder anzuspringen, zu verfolgen, kurz gesagt: zu provozieren. Teilweise waren da auch Versuche dabei, Bary zu besteigen, die Bary mit Schnelligkeit und Wendigkeit konterte. Danach liefen beide Hunde ruhig kreuz und quer, nebeneinander, hintereinander oder auch interessiert in Richtung des Anderen.
In Runde vier begann Otto immer mehr hinter Bary herzulaufen, was Bary dann schon mal mit einer kurzen Ansage quittierte. Otto ließ sich dadurch nicht beirren und folgte Bary immer weiter oder suchte ihn, wenn er mal kurz hinter einem Wall verschwand. Im Laufe dieser Runde löste ich dann auch Barys Leine, welche er bis dahin hinter sich her schliff.
Bevor es auf die fünfte und letzte Runde zuging, gab es wieder eine kleine Pause mit Leckerliesuche. In der letzten Runde begann Otto wieder Bary zu provozieren, indem er ihn nochmals ansprang und versuchte ihn zu besteigen. Diesmal konterte Bary etwas deutlicher, was Otto wieder mit Anpöbeln beantwortete. Der Rest der Runde verlief dann schon wieder etwas ruhiger und wir gingen mit beiden Hunden an der Leine gemeinsam und entspannt vom Platz.

Den persönlichen Eindruck der Hundehalterin dazu, gebe ich gern hier mit rein

Der Eindruck eines Hundehalters…
Ein Zweithund musste her, ein Shiba Inu soll es sein und so kam Otto mit 9 Wochen in unsere Familie. Wunderschön, hübsch und flauschig. Doch obwohl wir keine Hundeneulinge sind, schlichen sich doch bei Otto Verhaltensweisen ein, die wir nicht kommen sahen oder beabsichtigten. Es zeigte sich recht schnell, dass unser bald 8 Monate alter Flauschibär ein richtiger Pöbler und Stänkerfritze gegenüber anderen Hunden ist. Daraus wuchs schnell das Bedürfnis, für Otto einen Hund zu finden, bei dem seine Masche keinen Erfolg hat.
Deshalb bat ich Gabi am Montag um ein Treffen mit ihrem Schäferhund Bary. In den Videos sieht man ja, was unser Otto am Montag so macht. Keifen, kreischen (dieser Lärm!!!) und immer wieder auf Bary zu, der in meinen Augen nur zu freundlich damit umgegangen ist (wäre ich Bary gewesen…). Am Ende der Montagsstunde doch auch für mich eine kleine sichtbare Veränderung: Otto hält die Klappe und hält Bary in seiner Nähe aus. Der perfekte Zeitpunkt, um mit einem guten Gefühl, die Stunde zu beenden. Otto schlief danach zu Hause wie ein Stein. Er hatte sicher reichlich Erfahrungen zu verarbeiten!
Freitag ein erneutes Treffen. Ich war skeptisch, rechnete wieder mit einer flauschigen Furie und rief mir ins Gedächtnis, dass es schon ein kleiner Erfolg wäre, wenn er nur einfach schneller zur Ruhe käme. Doch Otto belehrte mich eines Besseren. Er bellte zwar bei der ersten Begegnung mit Bary, allerdings nicht so schrill und keifend, wie am Montag. Es wurde auch schnell ruhiger und am Ende sah es fast wie eine schöne Spielstunde aus. Ich war völlig baff und hin und weg und war nicht sicher, ob ich mit Otto hier war oder einen falschen Hund eingepackt hatte. Wie verwandelt.
Doch nicht nur Otto muss lernen: vielmehr sind wir es, die mehr Übung brauchen. Mein vorheriges Ich: Otto macht etwas falsch/Unerwünschtes oder kläfft Hunde an – ich versuche ihn abzulenken oder tadle ihn. Was ich mir dringend vornehmen muss und womit sicher jeder schon Erfahrung gemacht hat: Fokus auf die positiven Verhaltensweisen! Anstatt Otto ständig zu sagen, was ich doof finde, sollte ich ihm lieber zeigen, was ich richtig gut finde! Und so belobigte ich am Freitag jegliches Verhalten von Otto, bei dem er Bary NICHT auf den Leim ging oder ihn ankeifte. Ich muss noch am Timing arbeiten und auch, die richtigen sicheren Momente zu treffen. Aber der Freitag hat mir grundsätzlich bestätigt, dass „Probleme“ zum Lösen da sind. Nach den 2 Stunden mit Gabi und Bary weiß ich jetzt besser, worauf ich bei Otto achten muss, wie ich positives Verhalten besser verstärken kann und sich unerwünschtes Verhalten dadurch mit der Zeit selbst einstellt, ohne dass ich mit Tadel oder eigenem Gebrüll reagieren muss (funktioniert nicht, jetzt weiß ich’s).
In diesem Sinne herzlichen Dank an Gabi und ihrem tollen Mitarbeiter Bary! Wir bleiben am Ball und so wird aus unserer flauschigen Furie mit Geduld auch noch ein freundlicher Hund.

 

Hundewanderung mit der Hundeschule „GB Hundetraining – mit – Spass“ und der Hundeschule „Wengel“

02. November 2019

Heute Morgen um 09:30 Uhr starteten wir unsere Hundewanderung mit 12 Hunden und 13 dazu gehörenden Hundehaltern.

Anfangs waren alle noch recht aufgeregt, es war eine bunte Mischung aus vielen unterschiedlichen Hunden, wo sich nur ein kleiner Teil vorher schon kannte.

Im Laufe der Wanderung und nach einigen Spieleinheiten auf den Wiesen und Feldern wurden die Hunde so langsam etwas ruhiger. Als wir dann zu unserer geplanten „Wasser- und Spielstelle“ kamen, konnten sich auch einige andere, die vorher an der längeren Leine liefen, frei unter den tobenden Hunden bewegen und mit den anderen spielen.

Am zweiten Stopp, wo Bhumi und Frauchen uns verließen, gab es noch einmal eine kleine Trinkpause für alle. Von hier aus waren wir dann auch schon auf dem Rückweg, wo die Hunde schon bedeutend ruhiger waren. Kurz vor dem Ziel trennten sich noch einmal 2 Hunde mit ihren Haltern von uns, der Rest der Gruppe lief noch bis zum Zielpunkt und versammelte sich noch einmal zu einem Abschluss – Gruppenfoto.

Zufrieden und müde machten sich alle, nach ziemlich genau 2,5 h für etwas über 7 km Wanderung, auf den Heimweg.

Wir alle hatten einen super schöner Vormittag mit viel Spaß und Freude. Manch Hundehalter war regelrecht erstaunt, wie super die Hunde das Ganze meisterten. Ich bedanke mich für eine gelungene Wanderung mit so vielen unterschiedlichen und sehr vorbildlichen Mensch – Hund – Teams. Ihr wart alle Super!

Das komplette Album findet ihr auf:  https://www.facebook.com/GB-Hundetraining-mit-Spass-205856899779183/

 

Sozialisierung 

Die Sozialisierung mit anderen Hunden, für Bary ganz wichtig, da er ein sehr nervöser Hund ist, der schnell in einen Erregungszustand kommt, wo er kaum noch zu bremsen ist.
Die Möglichkeit, die Hunde vereinzelt kennen zu lernen, zeigt bei ihm ein gutes Sozialverhalten, was in einer Gruppe von mehren, unbekannten und leider auch bei bekannten Hunden nicht abrufbar ist.

Bei unsicheren, ängstlichen Hunden hat sich Bary inzwischen als ein perfekter Partner entpuppt. Grundsätzlich zeigt er ruhiges Interesse daran diese kennen zu lernen, lässt diese aber in Ruhe, wenn sie keinen Kontakt wollen. Dann beschäftigt er sich eben mit sich selbst und bringt dadurch viele dazu doch neugierig auf ihn zu werden. 

Dorie & Bary

Mai 2020

Dorie, ca. 10 Monate alt, lernt Bary kennen.
Anfangs kommuniziert sie ganz deutlich dass sie keinen Kontakt von Bary möchte, was er dann auch akzeptiert. Im Laufe der Stunde nimmt sie aber immer mehr selbst leichten Kontakt zu ihm auf bzw. wenn Bary mal vorsichtig nachfragt, lässt sie ihn immer öfter gewähren.

Es ist immer wieder schön zu sehen, das Bary sich gegenüber unsicheren Hunden ganz suverän verhält.

Kontaktaufnahme zu mir verlief fast nach dem gleichen Muster, wobei sie da bedeutend unsicherer und zurückhaltender war.

Bei Bary ist die Unsicherheit zu andren Personen auch immer noch gut zu sehen, obwohl er das Fauchen von Dorie schon fast von Anfang an kennt. Bei bestimmten Bewegungen tritt er immer noch lieber den Rückweg an, als sich der Situationen zu stellen.

Kira & Bary

05.04.2019

Am Freitag lernte Bary mal wieder einen neuen Hund kennen, Kira, eine etwas 6 Monate alte Mischlingshündin aus der Hundeschule.
In den ersten Minuten war Kira noch etwas zurückhaltend gegenüber Bary, sie taute aber recht schnell auf und orientierte sich teilweise an ihm. (Videobeweis, von Kiras Frauchen in Zeitlupe – auf Facebook)
Immer an Bary dran hängend, merkte Kira schnell, dass „der Große“ recht freundlich ist. Da ging sie schnell in ihr normales Spielverhalten über und forderte dabei Bary recht wild heraus.
Als dann noch ein Stöckchen ins Spiel kam ging dann so richtig die Post ab. Erst ließ Bary nicht locker und eroberte sich seinen Stock immer wieder zurück, irgendwann ließ er Kira aber auch mal eine Zeit lang mit dem Stöckchen lossausen. Dabei zeigte er deutlich, dass er ihr das Stöckchen überlassen hatte, er bemühte sich nicht so richtig da ran zu kommen. Irgendwann, war er dann aber doch der Meinung, dass Kira jetzt genug um ihn rum getänzelt ist und jagte ihr den Stock kurzer Hand wieder ab.
Zum Abschluss setzten wir beide Hunde in mein Auto, zum testen, ob Kira das mitmacht. Sie machte es sich recht bequem darin, da würde einer gemeinsamen Fahrt, vielleicht auch mal an einen See, nichts entgegen stehen 🐕

Dafür, das Kira mit den gleichaltrigen Hunden in ihrer Gruppe teilweise recht ruppig umgeht, hat sie sich gegenüber Bary doch human verhalten. Klar versuchte sie auch hier immer wieder an das Halsband zu kommen, hatte aber angesichts des längeren und dickeren Felles keine Chance dazu.

Amy & Bary

11.03.2019

Nachdem Amy, eine ca. 8 Monate alte Labrador Hündin und Bary sich letzten Mittwoch, nach der Spielstunde kurz kennen gelernt hatten, trafen wir uns heute Vormittag noch einmal.
Dabei zeigte sich deutlich, dass Amy nicht so zurückhaltend ist, wie sie sich letzten Mittwoch gab. Im Gegenteil, Bary hatte heute ganz schön zu tun um mit Amy mitzuhalten. Auf den Videos (auf Facebook) wird deutlich was damit gemeint ist.

Betreuung

Charlie

Dezember 2019 – Januar 2020

Kleines Update zur Betreuung von Charlie, vom 16.12. – 06.01.

Diesmal nicht ganz so nervös wie bei den ersten beiden Übernachtungen hier, hat er sich sofort wohl gefühlt. Er orientierte sich extrem an Bary, blieb immer in seiner Nähe, egal ob drinnen oder draußen. Hielt ihn ganz schön in Bewegung und traktierte ihn manchmal so doll, dass wir ihn stoppen mussten.

In den ersten beiden Tagen musste er noch überredet werden, mit ins Schlafzimmer zu kommen, wenn es heißt schlafen gehen, jetzt kommt er von allein mit oder hat sich sogar schon selbst dahin zurückgezogen.
Die gemeinsamen Spaziergänge mit Bary waren für beide immer eine Freude. Sie konnten gemeinsam viel Neues entdecken, Futter suchen oder sich um Stöckchen streiten und wie wild in der Gegend rumsausen.
Drinnen stritten sich beide regelmäßig um die unterschiedlichsten Spielzeuge und lagen oft dicht beieinander.
Caspa traut ihm zwar noch immer noch nicht ganz, hat aber zwischendurch schon mal mit ihm geschmust oder sich auch mal in seine Nähe hingelegt (aber nicht ohne ihn immer im Auge zu haben).

Charlie kann aber auch ein ganz ruhiger sein. Bei Besuchen, ob wir nun irgendwo sind oder Besucher bei uns sind, liegt er meist ruhig unter dem Tisch, hält aber auch dabei gern Kontakt zu den Personen.
Allein bleiben scheint für ihn, in Gegenwart von Bary, kein Problem zu sein. Das war auch für uns eine Sache, wo wir nicht wussten ob es wirklich klappt.

Am 21.12. waren wir bei Bary seiner Freundin Tenshi, die Charlie zwar nicht gleich akzeptierte und es ihm auch deutlich zeigte. Als aber Bary gleich dazwischen ging und wir auch noch mit allen drei Hunden gemeinsam unterwegs war, akzeptierte sie ihn dann doch.

Zu Silvester zeigte Charlie überhaupt keine Reaktion auf die Knallerei draußen. Für ihn war das Verhalten von Bary, der viel Stress zeigte, eher unverständlich. Bary ließ sich durch nichts überreden, sich mit Charlie zu beschäftigen und wollte auch das Haus nicht mehr verlassen. Er verzog sich immer wieder in die, extra bereit gestellte Box, wenn es ihm draußen zu doll wurde.
Um Mitternacht nahm ich beide Hunde in die Box und arbeitete mit Futter, um vor allem Bary von der großen Knallerei abzulenken. Charlie fand das richtig gut, es gab ja auch was zu futtern bei Bary hat die Ablenkung recht gut funktioniert.

Zwischendurch waren wir auch mehrmals, gemeinsam mit Kira, auf dem Hundeplatz. Dort ging regelmäßig die Post ab. Allerdings war auch hier zu sehen, Hunde die für längere Zeit zusammen leben, bilden automatisch, gegenüber anderen Hunden eine Einheit und gehen gemeinsam gegen diese vor.

Die Gemeinsamkeit während der 3 Wochen haben Charlie und auch Bary sichtlich genossen. Auch wenn Bary manchmal arg gefordert wurde, gab es wenige Momente, wo Bary mal seine Ruhe haben wollte, teilweise wurde Charlie auch von Bary zum Kappeln aufgefordert.


In der Zeit bei uns hat Charlie gelernt, dass das Katzenfutter von Caspa tabu ist, man draußen nicht alles aufnehmen darf was rum liegt, springt inzwischen fast ohne Hilfe ins Auto und weiß auch, dass er erst warten muss bevor es raus geht, ziehen an der Leine lohnt sich nicht und Vögel sind für ihn eben doch unerreichbar.
Während den Spaziergängen ist aufgefallen, dass Charlie eine sehr gute Nase hat und auch selbständig länger auf einer Spur bleibt. Vielleicht finden seine Leute ja die Möglichkeit, dies weiter bei ihm auszubauen.

Heute geht es für ihn wieder nach Hause. Wir können gespannt sein, wie er auf Frauchen reagiert und ob er gern wieder mit nach Hause will.

Oktober / November 2019

Charlie, ein ca. 18 Wochen alter Schäferhund Mix Rüde, war heute zum kennen lernen bei uns. Der erste Test, da er demnächst bei uns zur Betreuung kommen soll.

Nach anfänglicher Aufgeregtheit von Bary und leichter Unsicherheit von Charlie, entspannte sich das Ganze etwas und die beiden begannen sich gegenseitig zu beschnuppern. Charlie wurde mutiger und erkundete das Grundstück, natürlich unter den wachsamen Augen von Bary.

Nach einer kleinen Mutprobe am Teich, wo sich Charlie doch noch nicht so traute die Stufe zum Wasser zu nehmen, fingen beide noch eine Runde an zu spielen. Hier war Charlie dann gar nicht mehr so zurückhaltend. Zum Schluss konnte sich Charlie noch im Haus umsehen und musste gleich noch lernen, dass das Katzenfutter für Hunde tabu ist.

Fazit des Ganzen, bevor es Ernst wird mit der längeren Betreuung, wird er noch einmal zum Übernachten zu uns kommen. Dabei kann er gleich lernen, dass es nicht schlimm ist wenn Frauchen oder Herrchen nicht mit dabei sind, sie kommen ihn ja wieder abholen.   

Pina

Januar – Juni 2019

Zum Beginn des neuen Jahres hatten wir schon den ersten kurzfristigen Betreuungsgast.
Pina, eine 11 jährige Irish Setter Hündin, war von Montag bis Freitag bei uns damit Frauchen beruhigt ihren auswärtigen Termin wahrnehmen konnte.
Am ersten Tag war Pina noch recht skeptisch und hoffte wahrscheinlich dass ihr Frauchen gleich wieder kommt, aber das legte sich am zweiten Tag und sie entspannte sich.
Bary hatte schon am Samstag vorher, zum kurzen kennen lernen, begriffen dass Pina keine ist, mit der man den ganzen Tag spielen könnte. So war ab Dienstag alles recht harmonisch hier im Haus.
Pina war das erste Mal bei uns, Frauchen konnte sie Freitag wohlbehütet wieder in ihre Arme schließen und es gab auch schon die nächste Anfrage für sie. Wenn das so abläuft, kann man von der Zufriedenheit der Hundehalterin ausgehen.

Zwei Wochen später bekam Bary gleich zwei Mädels zur Betreuung.
Freitag Vormittag kam die 7 jährige Caisy, sie blieb bis Sonntag Abend und am frühen Nachmittag kam die 11 jährige Pina mit dazu, die diesmal etwas länger bei uns blieb.
Das spannende dabei war, das Caisy und Pina sich bis dahin noch nicht kannten. Nach kurzem beäugen und beschnuppern war auch das geklärt. Nachmittag suchten alle drei gemeinsam Futter auf dem Grundstück, nach einer gemeinsamen Abendrunde und getrennter Fütterung suchte sich jeder sein Plätzchen im Haus und begab sich zur Ruhe.

Caisy, die jüngere der beiden Hündinnen, begleitete mich am Wochenende mit zum Training in der Hundeschule und wurde Sonntag Abend wieder von ihrem Frauchen abgeholt.

Pina, die ältere Hündin, leistete Bary zu Hause Gesellschaft. Gemeinsame Spaziergänge mit Bary und Abends dann auch mit Caisy, genoss sie sichtlich. 

Während Pina noch weitere zwei Wochen bei uns verbringt, lernte sie was Futterbeschäftigung aus der Papprolle ist, wie man Futterstücke aus den Sträuchern pflückt und vor allem das man unterwegs nicht alles auflesen darf, was man findet. Sie gewöhnte sich recht schnell an die Futtersuchspiele unterwegs und zeigte dadurch bedeutend mehr Aufmerksamkeit uns gegenüber. 

Bevor uns Pina wieder verließ, begleitete sie Bary noch zu einem seiner regelmäßigen Terminen zur Physiotherapie und Akupunktur.

Gassiservice

Anka

Oktober 2019

Damit Anka mal wieder ohne Leine laufen kann und den Kontakt zu anderen Hunden genießen kann, fuhren wir gemeinsam mit Bary und Gismo zum Hundeplatz.
Neben kleinen Futtersuchspielen gab es noch Beschäftigung an den vorhandenen Geräten. Bis auf den grauen Tunnel, wo sich Anka nur knapp bis zum Bauch rein traute und ansonsten völlig nervös drumrum lief, hatten alle drei ihren Spaß auf dem Platz.

Bevor es gestern Abend für Gismo wieder nach Hause ging, begleitete er uns noch einmal zum Gassigang mit der fast 11 jährigen Anka. Diesmal kam auch Ankas Frauchen mit und konnte sich persönlich davon überzeugen, dass Anka, Gismo und Bary super zusammen harmonieren.