Einblicke in verschiedene Bereiche

Einzeltraining

Ida

Mai 2021

Ida, eine Mischlingshündin die fremden Menschen nicht gerade zugetan ist und lieber keinen Kontakt zu ihnen haben möchte, kam vor einer Woche zum ersten Mal zu mir.

Frauchen erzählte, dass Ida aus einer Familie kommt die sie vom Welpenalter an nur draußen gehalten hat und sie wahrscheinlich sehr wenig Sozialkontakte hatte. Mit anderen Hunden scheint Ida nicht so viele Probleme zu haben, auch hat sie Zuhause noch einen älteren Hund an ihrer Seite, an den sie sich gut orientiert.

Als die beiden das erste Mal auf den Platz kamen orientierte sich Ida sehr gut an Frauchen und machte Anfangs einen großen Bogen um uns anwesende Menschen. Wir ließen ihr ihren Freiraum und gaben ihr die Change erst einmal den Platz kennen zu lernen. Nach der ersten Runde unterhielten wir uns in Ruhe über alles was Frauchen auf dem Herzen hat.

Danach nahm ich die Leine von Ida und machte mit ihr allein eine Runde über den Platz. Anfangs zeigte Ida fast Fluchtverhalten, was ich durch die Leine (10 Meter Schleppleine) verhinderte. Mit der Zeit ließ sich Ida Stück für Stück locken, doch mit mir mitzulaufen, wobei sie selbst nicht mehr die komplette Leinenlänge beanspruchte. Fing sie doch mal wieder an zu ziehen, blieb ich ruhig stehen und wartete, bis Ida sich wieder beruhigte. Dann setzte sie auch meistens hin und ließ zu, dass ich im Abstand von ca 1 Meter an ihr vorbei lief oder sogar neben ihr stehen blieb. Nach und nach begann sie dann auch ganz Zaghaft das von mir gebotene Futter anzunehmen.

Als wir wieder zurück bei Frauchen waren, entspannte sich Ida wieder. Damit beließ ich es für die erste Begegnung.

Zum Abschluss holten wir Rocco (den Husky Schäferhund Mix, der schon etwas länger bei mir im Training ist) mit dazu um zu schauen, wie Ida reagiert. Hier war sie ausgewechselt und wollte unbedingt Kontakt mit ihm aufnehmen, so das Frauchen sie kaum an der Leine halten konnte. Ich übernahm die Leine und führte Ida erst im Abstand hinter Rocco her. Zwischendurch durften sich dann beide auch mal beschnuppern (natürlich nur „Nase an Nase“). Sie zeigten reges Interesse aneinander und hätten wahrscheinlich gern mit einander gespielt.

Eine Woche später trafen wir uns ein zweites Mal. Ich bat darum mal den zweiten Hund mitzubringen, um zu sehen, wie Ida sich an ihm orientiert.

Schon als beide auf den Platz kamen, war Ida anzusehen, dass sie entspannter als beim ersten Mal war. Sie hielt sich zwar wirklich immer in der Nähe von ihrem „großen Freund“ Herr Lehmann auf, machte aber auch keinen großen Bogen mehr um mich, wenn ich gerade Mal in der Nähe war. Auch kam sie selbstständig zu mir, wenn ich beiden Hunden Leckerlis anbot. 

Nach einer Runde auf dem Platz, welche diesmal für Herr Lehmann wichtiger war als für Ida, machte ich den Vorschlag einfach mal spielerisch die Geräte auf dem Platz zu benutzen. Anfangs noch etwas zurückhaltend, ließ sich Ida aber darauf ein und brachte ihr Frauchen zum staunen, was sie doch alles kann.

Beide ließen sich durch den großen Tunnel locken, wo sie nach dem ersten Mal auch allein noch mehrmals durchgingen, der hängende Reifen war überhaupt kein Problem für Ida und auch durch die anderen Reifen ließ sie sich gut durchlocken. Herr Lehmann dagegen brauchte gerade dort etwas länger, er versuchte lieber mit bellen an die Leckerlis ranzukommen als durch die Reifen durchzugehen. Nach einigen zaghaften Ansätzen sprang Ida dann sogar auf den Tunnel.

Die Schrägwand fanden beide gleicher Maßen interessant und machte zum Schluss sogar noch eine „Sitz“ Übung darauf.

Auf die Kabeltrommel ließ sich Ida auch gleich locken. Sie schien sich auf der erhöhten Position auch sehr wohl zu fühlen. Ich setzte mich neben sie auf die kleine Kabeltrommel und sie ließ sich von mir streicheln und ins „Platz“ bringen, natürlich gab es von mir reichlich Leckerlis dafür.

Als wir versuchten, Herr Lehmann auf die andere große Kabeltrommel zu locken, kam Ida auf einmal von der einen Großen, über die Kleine auf die andere große Kabeltrommel gelaufen. Es sah so aus, als wenn Ida das schon hundertmal gemacht hatte, völlig angstfrei und total sicher. Sie lief dann noch ein paar Mal auf den Kabeltrommeln hin und her und machte sich es dann bequem. Frauchen war völlig erstaunt und erfreut, dass Ida sich so schnell auf alles einließ.

Damit beendeten wir das zweite Treffen und verabredeten uns zu einem neuen Termin.

 

Rocco

Mai 2021

Stadttraining mit Rocco

Nachdem Rocco jetzt schon ca 1 Jahr im Einzeltraining bei mir ist und es viele Höhen und Tiefen gab, werden die Fortschritte von ihm und seinen Haltern immer deutlicher. Den Maulkorb, den Rocco zur Sicherheit seiner Halter und allen anderen tragen sollte, haben die Hundehalter zwar immer noch mit dabei, aber er wird fast gar nicht mehr gebraucht.

Inzwischen waren wir mit anderen Hunden unterwegs wobei Rocco eindeutig schneller aus seiner anfänglichen Erregung heraus kommt, so dass es schon fast normale Spaziergänge gemeinsam mit anderen Hunden waren.

Samstag kam die nächste Schwierigkeitsstufe – wir trafen uns in Bestensee zu einem Stadttraining. Hier kam es uns hauptsächlich darauf an, dass Rocco die Leute, die uns dabei begegnen in Ruhe lässt. Bisher wollte er ja alle, die ihm zu nahe kommen oder wo Frauchen und Herrchen schon mal stehen bleiben um sich zu unterhalten, immer nur anspringen.

Zuerst nutzten wir den Bahnhof um zu sehen, wie Rocco auf die Leute reagiert, die sich dort aufhalten oder gerade aus dem Zug gestiegen sind und den Bahnsteig verlassen. Die einfahrenden Züge waren für ihn jetzt nicht so interessant. Die Leute wurden zwar beobachtet aber er verhielt sich total ruhig, obwohl es da auch einige gab, die ihn wieder direkt angestarrt hatten.

Zur Überraschung für die drei hatte ich Tine noch mit dazu bestellt, die gerade ankam als wir das Bahnhofsgelände verlassen hatten. Jetzt steigerte sich Roccos Erregungslage wieder, was sich aber etwas legte, nachdem er Tine begrüßen durfte.

Danach starteten wir zu unserem gemeinsamen kleinen Rundgang durch Bestensee. Es ging über einen Parkplatz am Einkaufszentrum, an Grundstücken vorbei, es gab Hundebegegnungen wo Rocco wie Tine gleichermaßen aufgeregt und laut bellend reagierten, machten eine Pause um Eis zu essen (vielen Dank an die Bedienung für die Erlaubnis auf der Terrasse verweilen zu dürfen und das Wasser für die Hunde), mussten an den Schranken warten, überquerten danach die Ampel am Bahnübergang und machten uns auf den Rückweg zum Auto um das Training zu beenden.

Für das erste Training in der Stadt, mit der Ablenkung von Tine, hat sich Rocco gut gemacht.

Erkennbar war, dass nach ca. 1 Stunde das Erregungslevel von Rocco wieder anstieg und die Konzentration stark abnahm.     

Die Hundehalter selbst waren auch entspannter und konnten Rocco dadurch viel Sicherheit während dem Training geben.

Zum Abschluss machten wir noch einen Abstecher auf eine Wiese wo Rocco einfach mal nur schnuppern konnte. Zwischendurch gab es für Frauchen und Herrchen noch eine kurze Einführung in das Thema Rückruf mit Pfeife. Ich gab noch den Hinweis, dass wenn der Hund den Rückruf nur mit der Pfeife lernt, es auch unabdingbar ist, die Pfeife immer mit dabei zu haben. 

April 2021

Im April war dann das dritte Treffen mit Tine. Diesmal waren wir in einem anderen Gelände und Bary war mit dabei.

Gegenüber Bary verhielt sich Rocco sehr ruhig, hat sich sogar mehr an sein Herrchen orientiert. Bary dagegen bellte fast die ganze Zeit in die Richtung von Rocco, wobei er aber immer einen Schritt zurück ging. Solange wie Rocco in entsprechender Entfernung vor ihm war blieb es auch dabei, teilweise ging er dazu über in Rocco seine Richtung zu fiepen. Als Rocco dann aber, im Abstand von ca. 10 Metern, an uns vorbei ging, bellte Bary ihn wieder an und dabei ging er eher nach vorne.

Tine hielt sich bei der ganzen Begegnungssituation von Rocco und Bary komplett raus, schaute einfach von der Seite aus zu.

Im Anschluss machten wir uns gemeinsam auf einen kleinen Spaziergang, natürlich im entsprechenden Abstand zwischen Rocco und Bary. Nach ca. 15 Minuten verließen Bary und sein Herrchen die Gruppe und wir setzten unseren Spaziergang mit Tine allein weiter fort. Hier zeigte Rocco sich sehr entspannt, hatte Zeit sich mit seiner Umwelt zu befassen, schnupperte viel und suchte immer wieder den Kontakt zu seinen Haltern.  

 März 2021

Rocco und die Begegnung mit anderen Hunden

Diesmal hatten wir die 11 jährige Tine als Trainingspartner dabei. Da es auch bei Tine nicht immer einfach ist, wenn sie anderen Hunden begegnet, war Frauchen total begeistert, dass sie diesmal zwar Interesse gezeigt hat aber sonst ruhig gegenüber Rocco blieb.

Teilweise ignorierte sie sogar sein „etwas aufgeregtes“ Verhalten.

Rocco, der sich gern laut bellend und mit aller Kraft in die Leine schmeißt, in der Hoffnung dadurch zu seinem Ziel zu kommen, machte es natürlich seinen Leuten nicht ganz so einfach. Teilweise haben wir Rocco lieber an einem Pfahl gesichert, als dass er „zumeist“ Frauchen komplett durch die Gegend zieht.

Von Anfang an war er total aufgeregt und wäre am liebsten gleich zu Tine gelaufen. Da dass aber nicht Sinn und Zweck unseres Trainings war, musste er sich, in unterschiedlichen Situationen, erst einmal zurück nehmen und sich auf Frauchen und Herrchen konzentrieren, bzw. sich ruhig gegenüber Tine zeigen.

Was haben wir mit Rocco also gemacht?

Bei Herrchen an der Leine, musste er Anfangs ca. 10 Meter vor Tine und Frauchen herlaufen,

als Rocco sich etwas beruhigte und begann sich  mehr auf die Umwelt zu konzentrieren, verringerten wir den Abstand zwischen den Hunden auf ca. 5 Meter. Auch wenn er Tine immer etwas im Auge behielt, schaffte er es immer mehr sich an Herrchen zu orientieren.

Als nächstes liefen Tine mit Frauchen einige Runden um Rocco herum, wobei Herrchen die Aufgabe hatte an der Impulskontrolle von ihm zu arbeiten. Hierbei wählten wir wieder einen Abstand von ca. 10 Meter, wobei hier zu sehen war, dass es wieder ganz was anderes ist, ob Rocco in Bewegung ist oder stehen bleiben muss.

Nach einer kleinen Pause für Hunde und Halter, wechselten wir bei Rocco auf Frauchen. Um es ihr nicht ganz so schwer zu machen, liefen nun beide Hunde, im Abstand von ca. 15 Metern nebeneinander. Auch hier konnte sich Rocco schon mehr auf Frauchen und die Umwelt konzentrieren, musste aber auch immer wieder schauen, was Tine macht.

Dann drehten wir um und wechselten einfach die Seiten, so dass beide Hunde jetzt der Spur des anderen folgen konnten.

Zu guter Letzt, ließ ich Rocco an einem Pfahl festmachen und bat die Halter sich etwa 15 Meter zu entfernen, aber so dass Rocco beide noch im Blick hat.

Nach Absprache mit Tines Frauchen übernahm ich die Hündin und lief noch 2 – 3 Runden, im Abstand von ca. 5 Metern um Rocco herum. Rocco verhielt sich jetzt definitiv ruhiger, blieb teilweise sogar sitzen während ich mit Tine drum rum lief. Gut zu beobachten war, dass er sogar öfter Blickkontakt zu seinen Haltern zeigte, anstelle sich um Tine zu kümmern.

Als Rocco ruhig saß, näherte ich mich mehrmals mit Tine Stück für Stück, so dass beide miteinander Kontakt aufnehmen konnten (Nase an Nase). Nach 2 – 3 Mal beschnuppern, zeigten beide Hunde leichte Spielaufforderung.

Damit beendeten wir dann das Training und liefen fast entspannt nebeneinander zurück zum Ausgangspunkt. 

Die Hundehalter waren sich einig, das gemeinsame Training gern noch einmal wiederholen zu wollen.

Februar 2021

Roccos zweites Training am Einkaufsladen
Gleiche Stelle – gleicher Hund, nur diesmal mit Frauchen und Besuch als Ungeplante Ablenkung.
Das zweite Training begann damit, dass sich Besuch angekündigt hatte und dieser vom Bahnhof abgeholt werden sollte. Damit Rocco nicht gleich am Bahnhof in diese Situation kommt und den Besuch unbedingt begrüßen will, blieben Frauchen und Rocco bei mir auf dem Parkplatz und warteten dort auf die Ankunft des Besuches.
Um es Frauchen in der Begrüßungssituation leichter zu machen (Rocco will den Besuch immer überschwänglich begrüßen), sprachen wir noch über das Training – einige Tipps und Verhaltensweisen die es zu beachten gibt und machten die Leine an einem Pfahl fest, sodass Rocco sein Frauchen wenigstens nicht nach vorne ziehen kann.
Während also der Besuch aus dem Auto stieg, wurde Rocco schon recht aufgeregt und zeigte die erwartete Reaktion, er wollte unbedingt dorthin.
Frauchen stand hinter Rocco, im Abstand das er sie nicht vor Aufregung anspringen kann und wartete auf den Moment, wo Rocco sich vom Besuch abwendet und belohnte ihn wenn er sich zu ihr umorientierte.
Bis Rocco merkte dass er nicht an den Besuch ran kam und sich wieder richtig auf Frauchen konzentrierte, dauerte es schon eine ganze Weile.
Nach einer kleinen Pause für Rocco widmeten wir uns dann dem eigentlichen Training auf dem Parkplatz. Frauchen ging mit Rocco also wieder in die Nähe vom Eingang und sobald Rocco auf die sich dort befindenden Kunden reagierte, wartete sie auch hier darauf, dass sich Rocco zu ihr umwendet und sich auf sie konzentriert. Wie schon beim ersten Training mit Herrchen, zeigte sich Rocco eher neugierig und konnte sich schnell umorientieren.
Zum Abschluss der Stunde liefen wir noch einmal Richtung Bahnhof und dann zum Parkplatz zurück. Hierbei konnte sich der Besuch völlig frei bewegen, ohne von Rocco belästigt zu werden. Zwischendurch gab es noch eine Begegnung mit einem anderen Hund, wo Rocco zwar auf das Anstarren des anderen Hundes reagierte aber durch Ablenkung sich schnell wieder auf Herrchen konzentrieren konnte.
Nach meiner Einschätzung, beginnen sich langsam beide Hundehalter mehr und mehr auf die Eigenheiten von Rocco einzustellen und schaffen es dadurch immer schneller Roccos Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Rocco selbst ist in Begegnungen zwar immer noch sehr aufgedreht kann sich inzwischen aber auch schneller umorientieren und dadurch selbst etwas ruhiger werden.

Januar 2021

Erstes Training am Einkaufsladen

Bei Rocco ging es diesmal eher um sein Verhalten Menschen gegenüber.
Laut der Aussagen von Frauchen und Herrchen, geht Rocco meist nach vorne und will alle Menschen, die in seine Nähe kommen, anspringen.
Um mir sein Verhalten mal anschauen zu können, trafen wir uns auf dem Parkplatz eines Einkaufsladens (ein für Rocco unbekanntes Gebiet).
Schon zur Begrüßung, hätte Rocco mich gern wieder angesprungen, was seine Halter aber gut durch die entsprechende Länge der Leine verhindern konnten.
Wir postierten uns also in Nähe der Einkaufswagen (da müssen ja eigentlich alle Kunden ran) und schauten erst einmal, in welcher Entfernung anfing auf die sich dort bewegenden Menschen reagierte. Dabei stellten wir fest, dass sich Herrchen mit Rocco auf eine Distanz von ca. 2, 3 Metern ranpirschen konnte, bevor Rocco reagierte. Hier zeigte Rocco aber nur neugieriges Verhalten und konnte sich, abhängig von der Menge an Menschen, relativ schnell zu Herrchen umorientieren. Es kam kein bellen oder in Richtung der Kunden und er saß recht entspannt bei Herrchen. Erst als er von einer, sich nähernden Kundin direkt angesprochen wurde, bellte Rocco einmalig und orientierte sich dann sofort zu Herrchen um.
Nach einer Pause, am Waldrand in Nähe des Parkplatzes, wollten wir mit Frauchen noch einmal das gleiche machen. Auch hier zeigte sich Rocco recht entspannt und war mit der Aufmerksamkeit eher bei Frauchen.
Als sie sich aber allein mit Rocco auf dem Parkplatz bewegte, war zu merken, dass es ihm überhaupt nicht gefiel, dass Herrchen und ich im Bereich der Einkaufswagen blieben.
Als die beiden wieder bei uns ankamen, war deutlich zu merken, dass Rocco für diese Stunde genug hatte und wir brachen das Training ab.
Beide Hundehalter sind mit ihrem Rocco relativ entspannt und ruhig an das Training ran gegangen.
Wir werden das Training mit Rocco, genau am gleichen Ort noch einmal wiederholen und dann schauen, wie er sich diesmal mit Frauchen arrangiert.
Bilder gibt es vom nächsten Training.

November 2020

Rocco – nach 4 Monaten

Rocco ist nicht mehr im Einzeltraining, Anfang September kam noch Barry, ein Jagdhundmix von ca. 6 Monaten mit dazu, der eher lernen muss, dass er nicht zu jedem Hund hin darf.

Teilweise trainierten wir mit Barry zusammen, teilweise hatten wir zur Ablenkung eine Hundegruppe.

Rocco zeigte im Training mit den anderen Hunden immer ruhiger, was ihn mehr aufregte war, wenn einer seiner Halter sich allein entfernte oder gar sich mit dem anderen Hund beschäftigte.

Es gab ja schon einige positive Veränderungen, die sich auf das Zusammenspiel von Halter und Hund ausgewirkt hatten.

Leider ist Rocco ein Hund, der sich recht schnell auf die neue Situation eingestellt hat und nun mit neuen, teils noch verschärfteren Mitteln versuchte, sich wieder die gleiche Aufmerksam seiner Halter zurück zu holen.

Drinnen begann er Sachen zu klauen, die er dann auch knurrend zu verteidigen begann.

Draußen auf den Spaziergängen, ließ er sich nicht mehr so gut ablenken und er verfiel auch ganz schnell wieder in sein Muster Frauchen in die Arme zu gehen.

Da ich schon vorher mit den Hundehaltern über einen Maulkorb gesprochen hatte, griff ich das Thema wieder auf. Zur eigene Sicherheit und auch damit Frauchen mental sicherer im Umgang mit Rocco wird, suchten wir gemeinsam den für Rocco passenden Maulkorb und es gab die Aufgabe, Rocco den Maulkorb positiv aufzutrainieren.

Solange Rocco noch nicht richtig an den Maulkorb gewöhnt war, sollte auch Frauchen nicht mehr alleine mit Rocco raus gehen, sondern ihn eher in der Wohnung mehr zur Ruhe bringen und ihm Beschäftigungen anbieten die ihn geistig auslasten.

Ende September, auf dem Trainingsplatz zeigte Rocco inzwischen dass er nicht nur Frauchen in die Arme geht, sondern auch bei Herrchen.

Ab diesem Punkt ließ ich Rocco den Maulkorb sofort aufsetzen, um Verletzungen der Halter zu verhindern. Leider war zwar zu dem Zeitpunkt das Maulkorbtraining durch die Halter noch nicht soweit fortgeschritten, wie ich es mir erhofft hatte, aber um die Sicherheit aller gewährleisten zu können, blieb der Maulkorb drauf.

Jeder Spaziergang und jedes Training läuft ab diesem Zeitpunkt mit Maulkorb und in der Zwischenzeit gibt es auch kaum noch Situationen, wo Rocco versucht den Maulkorb wieder abzustreifen.

Unterstützend dazu bekam Rocco ein Adaptil Halsband und Tabletten dazu, um ihn mehr aus dem Stress rauszuholen.

Gestern zum Training, wieder mit einer Hundegruppe als Ablenkung, zeigte sich Rocco Anfangs recht erregt, lies sich aber schon schneller und besser ablenken.

Während wir an der Leinenführigkeit arbeiteten, kamen wir auch Stück für Stück an die Gruppe heran. Rocco war diesmal etwas ruhiger und aufmerksamer zu Herrchen. Teilweise suchte er, nach nur kurzem schauen zur Gruppe oder mir, schon alleine den Kontakt zu Herrchen. Das war bis jetzt noch nicht so richtig machbar, ohne das Herrchen ihn ansprechen musste.

Selbst ich konnte ca. einen halben Meter nebenher laufen ohne dass Rocco sich extrem ablenken lies oder mich anspringen wollte.

In der Trainingspause beschäftigten sich Rocco und Herrchen spielerisch mit den Reifen und dem Tunnel. Der Spaß daran war beiden deutlich anzusehen.

Juli 2020

Der 1 jährige Husky Schäferhund Mix ist seid Anfang Juni im Einzeltraining.

Frauchen rief mich zur Unterstützung, da Rocco bei ihr, seit ca 3 Wochen, ständig in die Leine springt und ihr dabei auch in die Hände und Unterarme geht.

Bei unserem ersten Treffe, bei ihnen Zuhause, ließ ich mir die Problematik erklären und hatte die Möglichkeit mir ein Bild vom Zusammenspiel zwischen Hundehalter und Hund zu machen. Dabei stellte ich fest, dass Rocco viele Freiheiten genießt und wenn er seinen Willen mal nicht bekommt seine Leute anspringt und dabei auch mal seine Zähne einsetzt.

Ein pubertierender Junghund, der wenig Grenzen kennt und weiß, wie er sich den Versuchen ihm Grenzen zu setzen, entziehen kann. Ein Junghund, der schnell aufdreht, da er es nicht gelernt hat seine benötigte Ruhe zu finden, der viel zu viel Aktion in Form von 3 -4 Spaziergängen mit Ballspielen bekam, da man ja einen Hund auch mal Auspowern muss und der eindeutig bestimmt, wann und wie es seine Streichel- und Schmuseeinheiten gibt.

Hier war überhaupt kein Zusammenspiel zwischen Hundehalter und Hund zu erkennen, was den Rüden die Change nahm sich richtig in die Familie einzufügen.

Nachdem beide erst einmal viel Theoretisches in Sachen Hundehaltung und im Umgang mit dem Hund erhielten, bekamen sie von mir einige Tipps und Aufgaben, wie sie mit dem Hund umgehen sollen um der negativen Entwicklung entgegen wirken zu können.

Vier Wochen und zwei Termine später, nach viel Umdenken der Hundehalter, Training und Konsequenz mit Rocco, sind die Fortschritte schon recht eindeutig zu sehen. Die Hundehalter gehen entspannter mit ihrem Hund um, Frauchen braucht keine Angst mehr zu haben, dass er ihr in die Arme geht, da sie inzwischen mehr auf ihren Hund achtet und dadurch schon die Ansätze sieht und ihn davon gut ablenken kann. Auch sehen beide inzwischen wenn es für Rocco genug ist, so dass er nicht aus Überforderung wieder in die alten Muster verfallen kann.

Rocco lernt immer mehr, dass er nicht alles fordern braucht, da seine Hundehalter konsequenter mit ihm umgehen und er wird immer ruhiger. Klar gibt es immer wieder Situationen, wo er schnell in eine hohe Erregungslage kommt, aber seine Halter haben gelernt damit umzugehen.

Es wird mit Rocco und seinen Haltern noch einige Termine geben, wo wir nach und nach die Ablenkung steigern werden, immer nur so weit, dass es für ihn nicht zuviel wird.

 

Herka & Jack

Frauchen hat in der Zwischenzeit fleißig mit ihren beiden Hunden trainiert und im allgemeinen läuft es auch schon recht gut mit beiden.

Im Gegenteil zu Herka, die sich bei Spaziergängen gegenüber anderen Hunden schon gut zurückhalten kann, pöbelt Jack weiterhin gern alle anderen Hunde an.

Da kam die Frage, ob wir nicht mit Jack allein die Hundebegegnungen üben können.

Februar 2021

Zweites Training mit Jack
Diesmal war die 2 jährige Ivory der Gegenpart zu Jack. Jünger und aufgeweckter und für Jack eine kleine Herausforderung.
Als er sie sah, beäugte er sie aus der Entfernung neugierig, als Ivory mit Frauchen dann näher kamen, zeigte er deutlich dass er eigentlich nicht so richtigen Kontakt haben möchte.
Er wendete sich von ihr ab, schnüffelte verstärkt am Boden und vergrößerte den Abstand zu ihr selbstständig.
Nach einigen Metern, ruhigem nebeneinander herlaufen, bat ich darum mal im Abstand beider Leinenlängen stehen zu bleiben und sich einfach mal so nur zu unterhalten.
Hier begann Jack dann doch so langsam mehr Interesse an Ivory zu zeigen und wendete sich ihr zu. Als Ivory dann unvermittelt nach vorne sprang (mit eindeutiger Spielaufforderung) machte Jack schnell eine Satz nach hinten und holte sich die Sicherheit hinter Frauchen.
Ivory wurde Jack gegenüber immer neugieriger, was er immer noch mit Abwenden und am Boden schnüffeln beantwortete. Nach und nach, wenn Ivory sich nicht auf ihn konzentrierte begann Jack mit vorsichtigen Kontaktaufnahmen, blieb aber immer sehr aufmerksam und sprang lieber nach hinten, wenn Ivory sich ihm wieder zuwendete.
Nach ca. 30 Minuten gemeinsamen Laufens und Pausieren mit Futtersuche, machte Jack plötzlich eine Spielaufforderung Ivory gegenüber und begann sich mehr für sie zu interessieren.
Er ließ sie dichter an sich rankommen (wenn sie zu schnell ankam trat er lieber gern noch den Rückzug an) aber wenn sie sich ruhig näherte, ließ er sie auch gewähren.
Jack wurde im Umgang mit Ivory immer sicherer und ließ zum Schluss sogar zu, dass sie sich ihm näherte ohne dass er noch leicht nach hinten ging.
Als nächstes werden wir uns mit Jack und Ivory auf einem gesicherten Platz treffen, mal sehen was passiert, wenn „vielleicht“ die Leinen fallen gelassen werden.

Januar 2021

Einzeltraining mit Jack
Da Jack immer noch gern andere Hunde anpöbelt, gab es heute mal ein Training in einer für ihn unbekannten Gegend, mit einer unbekannten Hündin.
Irmgard, die 5 jährige Bulldogge, eine Hündin, die nichts aus der Ruhe bringen konnte.
Obwohl, es gab ja eigentlich nicht viel, was sie hätte aus der Ruhe bringen können.
Jack hat sich, anders als sonst, von seiner guten Seite gezeigt und wusste sich der älteren Dame gegenüber zu benehmen.
Es gab 2 – 3 Mal etwas mehr Aufmerksamkeit zu Irmgard, aber dass lief alles ohne pöbeln oder ähnlichem ab. Er zeigte sich eher Neugierig und schnupperte intensiver in ihre Richtung, verhielt sich aber trotzdem ruhig und orientierte sich stets sehr schnell zu Frauchen um.
Schon nach kurzer Zeit liefen wir, natürlich mit dem gebotenem Abstand, hintereinander – mal war Irmgard vorn, dann mal wieder Jack. Dann waren wir nebeneinander und zu guter Letzt standen sich beide Hunde, in einem Abstand von ca 1,5 Metern, gegenüber und suchten entspannt Futter.
Beide Hundehalter haben sich super gut auf ihre Hunde konzentriert, waren (fast) entspannt dabei und haben das Training super gut gemeistert.
Beim nächsten Training mit Jack wird es die gleiche Gegend aber ein anderer Hund sein. Mal sehen, wie das dann verläuft.

Gedanken von Frauchen 01-02-2021

„Wir üben mit Jack ein besseres Sozialverhalten. Er will mich auf unseren Lauftouren gern beschützen, indem er andere Hunde „drankriegen“ möchte – er bellt nicht, nein, sondern zieht so stark an der Leine hin zum anderen Hund, umso mehr zu lautstark pöbelnden Hunden – kommt er nicht vorwärts (weil ich gut festhalte), beschimpft er seine Schwester so arg, dass die beiden dann vor mir auf ihren Hinterbeinen stehend, ineinander verkeilt sich gegenseitig äußerst übel anpöbeln. Da es 2 Leinen sind, hänge ich dann oftmals mittendrin im Streit… Herka ist mittlerweile schon ruhiger, bei Pöblern schaut sie immer öfter auch mich, die ich konsequent und ruhig (meistens) mit beiden weitergehe – Leckerli und gut ist. Aber Jack?

Drum war Gabi so lieb, eine andere Hundebesitzerin zu fragen, ob diese nicht mit ihrer ruhigen und ausgeglichenen Bulldogge auf die Wiese in Töpchin kommen könnte. Ich war mal nicht aufgeregt – dem entspannten Wochenende sei Dank und Gabi lieb wie immer, die andere Dame auch. Wir waren früher da, damit Jack das Terrain erkunden konnte, was er auch ausgiebig nutzte. Da er gleich merkte: neue Situation, zudem ohne seine Schwester, hörte er gut und war führig. Auch als wir bald darauf in 50 m einen freilaufenden Hund sahen – kein Interesse. Gabi zeigte mir auf, wann ich wie besser lobe (wenn er zu mir kommt, nicht erst, wenn er sitzt), dass ich nicht immer Anweisungen doppelt, dreifach geben darf. Die Bulldogge interessierte sich wenig für ihn – gut für unsere Runden, die immer näher um sie herum stattfanden. Jack nahm sie nicht als Bedrohung wahr und musste sie nicht angreifen. Was mich sehr stolz machte. 😉“

Februar 2020

Seit Oktober ist Frauchen mit den beiden 2 jährigen Labrador Mixen im Einzeltraining, um für sich und die beiden wieder mehr Struktur in den Alltag zu bekommen.

Viel Routine und einige Fehler im Umgang mit den beiden haben sich in den 2 Jahren eingeschlichen. Außerdem leben sie noch mit 2 über 10 Jahre alten Hündinnen zusammen und auf dem Grundstück ist, durch die Arbeit von Herrchen, immer recht viel los.

Wenn Frauchen von Arbeit nach Hause kommt geht sie zu den Hunden und begrüßt sie recht überschwänglich. Dadurch ist schon zu Beginn das Hochspringen von Jack (er springt Frauchen aus dem Stand ins Gesicht) vorprogrammiert. Die anderen 3 Hunde rennen vor Freude kreuz und quer, sodass Frauchen kaum die Möglichkeit hat das Tor zu öffnen, um rein zugehen.

Will sie die beiden an die Leine nehmen, um mit ihnen raus zugehen, sind meist alle 4 Hunde mit dabei und die Aufregung recht hoch. Manchmal läuft dort auch noch eine Hündin eines Mitarbeiters zwischendrin rum, wo Herka deutlich zeigt, dass sie nicht erwünscht ist und Jack als der Bruder Herka körperlich unterstützt.

Draußen auf der Straße gehen die Hunde eher ihrer eigenen Nase nach, ziehen Frauchen wohin sie gerade wollen und wenn auch noch ein anderer Hund auftaucht, sind sich beide einig und pöbeln diese an. Frauchen versucht dann mit zurückziehen und auf die Hunde einreden, dies zu verhindern.

Genau das ist es, dem wir mit vielen Tipps für mehr eigene Ruhe und Selbstvertrauen bei Frauchen und gezieltem konsequenten Training für die Hunde entgegenwirken wollen.

Als erste bekam Frauchen von mir die Aufgabe, wenn sie von Arbeit kommt den Kopf frei zu bekommen und zur Ruhe zu kommen, bevor es überhaupt zu den Hunden geht.

Der nächste Schritt in die richtige Richtung war, die Hunde beim Betreten des Hofes, erst einmal komplett zu ignorieren, bis sie sich selbst etwas beruhigt haben.

Die Hündin, welche noch zusätzlich auf dem Platz mit rumläuft, wird jetzt erst weggesperrt, bevor alle anderen Hunde diesen betreten. Um an die Leine zu kommen, müssen Herka & Jack sich erst einmal setzten und zur Ruhe kommen. Erst dann geht es nach draußen zum gemeinsamen Spaziergang.

Hier achtet Frauchen inzwischen mehr auf die Hunde und bleibt konsequenter stehen wenn beide ziehen. Es geht auch erst wieder weiter, wenn beide selbständig zu ihr zurück kommen.

Bei anderen Hunden, die im Ort unterwegs, immer zu finden sind, verhält sich Frauchen inzwischen ganz ruhig und geht mit ihren beiden konsequent weiter bis sie vorbei sind, so dass Herka & Jack keine Möglichkeit haben sie anzupöbeln.

Auch werden beide unterwegs mit Futtersuche und kleinen Aufgaben wie Sitz, Platz und Bleib beschäftigt, was inzwischen dazu geführt hat, dass sich beide mehr an Frauchen orientieren und sie dadurch auch von Katzen oder interessanten Wildfährten abgelenkt werden können.

Während der 4 Monate, in denen Frauchen jetzt bewusster mit den Hunden umgeht, ist schon sehr viel Positives passiert. Kleine Feinheiten zu einigen Sachen müssen noch anders umgesetzt werden, aber die 3 sind inzwischen mehr zu einem gutem Team zusammen gewachsen. Sie sind auf einem guten Weg das alles noch weiter ausbauen zu können.

Jetzt wo es abends auch wieder länger hell bleibt, können wir dann auch beginnen, mit beiden separat zu trainieren.

Vielleicht finden sich ja auch noch ein paar freiwillige Hundehalter, die uns im Training bei Hundebegegnungen unterstützen würden.

Hundewanderung mit der Hundeschule „GB Hundetraining – mit – Spass“ und der Hundeschule „Wengel“

2021

Leider war es 2020, durch die Corona – Pandemie und die dazu gehörigen Beschränkungen, nicht möglich eine Wanderung, wie es sie in den letzten Jahren gab, zu organisieren.

Wir hoffen aber dass wir dieses Jahr mal wieder zu einer schönen Wanderung einladen können.

 

Sozialisierung 

Die Sozialisierung mit anderen Hunden, für Bary ganz wichtig, da er ein sehr nervöser Hund ist, der schnell in einen Erregungszustand kommt, wo er kaum noch zu bremsen ist.
Die Möglichkeit, die Hunde vereinzelt kennen zu lernen, zeigt bei ihm ein gutes Sozialverhalten, was in einer Gruppe von mehren, unbekannten und leider auch bei bekannten Hunden nicht abrufbar ist.

Bei unsicheren, ängstlichen Hunden hat sich Bary inzwischen als ein perfekter Partner entpuppt. Grundsätzlich zeigt er ruhiges Interesse daran diese kennen zu lernen, lässt ihnen aber ihre Ruhe, wenn sie keinen Kontakt wollen. Dann beschäftigt er sich eben mit sich selbst und bringt dadurch viele dazu doch neugierig auf ihn zu werden. 

Dorie & Bary

Mai 2020

Dorie, ca. 10 Monate alt, lernt Bary kennen.
Anfangs kommuniziert sie ganz deutlich dass sie keinen Kontakt von Bary möchte, was er dann auch akzeptiert. Im Laufe der Stunde nimmt sie aber immer mehr selbst leichten Kontakt zu ihm auf bzw. wenn Bary mal vorsichtig nachfragt, lässt sie ihn immer öfter gewähren.

Es ist immer wieder schön zu sehen, das Bary sich gegenüber unsicheren Hunden ganz suverän verhält.

Kontaktaufnahme zu mir verlief fast nach dem gleichen Muster, wobei sie da bedeutend unsicherer und zurückhaltender war.

Bei Bary ist die Unsicherheit zu andren Personen auch immer noch gut zu sehen, obwohl er das Fauchen von Dorie schon fast von Anfang an kennt. Bei bestimmten Bewegungen tritt er immer noch lieber den Rückweg an, als sich der Situationen zu stellen.

 

Betreuung

Oktober 2020

Gismo

Für Caisy und Dorie ging es Sonntag Abend wieder nach Hause. Die Ablösung kam Montag Früh mit Gismo, der Freitag Abend wieder abgeholt wurde.

Da Gismo nicht zum ersten Mal bei uns war lief die Woche ganz harmonisch ab, sogar von Kater Caspa ließ er sich diesmal überhaupt nicht stören.
 
Am Montag begleitete uns Gismo, gemeinsam mit Bary und Herrchen, auf dem Hundeplatz zur Gassirunde mit Anka.
Alle 3 Hunde kennen sich schon mehrere Jahre, so dass es zur Begrüßung nur ein kurzes „Hallo“ bellen von Anka gab und dann ging es auf eine gemeinsame Erkundungsrunde.
Anka und ihr Frauchen beschäftigten sich an der Wippe, dem Tunnel und den Kabeltrommeln, was bei der aufgeregten Anka nicht immer so leicht war. Interessant war, dass Bary sich dazu gesellte und ganz ruhig mit Ankas Frauchen an den Geräten arbeitete. Er ließ sich über die Wippe und durch den Tunnel führen, auf den Kabeltrommeln ließ er sich ins „Sitz“ und „Platz“ bringen ,selbst streicheln und füttern war diesmal überhaupt kein Problem für ihn.
Gismo untersuchte zwischenzeitlich den Platz weiter und nebenbei gab es für alle drei reichlich Gelegenheiten zum Futter suchen.

Caisy & Dorie

Nachdem Dorie unseren Bary im Mai zum ersten Mal kennen gelernt hatte und noch nicht so viel von ihm wissen wollte, hatte sie noch mehrmals die Gelegenheit sich an ihn zu gewöhnen.
Letzten Freitag kamen Dorie und Caisy für 3 Tage zu uns. Anfangs noch leicht verunsichert und irritiert, weil auf einmal Frauchen ohne sie weggefahren war, zeigte Dorie im Laufe der 3 Tage immer mehr Interesse an Bary und wurde im Allgemeinen auch sicherer.
Zu uns gewann Dorie im Laufe des Wochenendes immer mehr Vertrauen, so dass es für sie total normal wurde und es so 3 fast entspannte Tage gemeinsam mit Caisy und Bary wurden.
Was den Umgang mit Katzen bei Dorie betrifft, wusste keiner so richtig zu sagen.
Unseren Kater Caspa fand sie spannend und beobachtete ihn neugierig.

Leonie

Eigentlich waren mit Leonie, für dieses Jahr, mehrere Betreuungstermine eingeplant. Leider kam durch die Corona – Pandemie alles anders, so dass sie nur 2 Mal bei uns war.

Aber auch während der 2 Aufenthalte bei uns hat sie sich wie immer wohl gefühlt und ihren Spaß mit Bary gehabt.

 

Gassiservice

Luna

November 2020

Freitag hat mich Bary mal wieder zu einer Gassibetreuung begleitet.
Diesmal holten wir Luna und ihr Frauchen von Zuhause ab und fuhren gemeinsam zum Hundeplatz.
Luna flitzte über den Platz, so dass Bary seine Mühe hatte überhaupt dran zu bleiben. Frauchen und Luna hatten ihren Spaß am gemeinsamen arbeiten an den Geräten, Bary versuchte während dessen immer wieder einige Leckerlis bei Lunas Frauchen mit abzustauben und zum Schluss suchten Luna und Bary gemeinsam noch einige Leckerlis im Laub.

Anka

Oktober 2020

Montag und Freitag hatte Anka, die fast 11 jährige Jagdhündin wieder ihren Spaß auf dem Hundeplatz.
Montag begleiteten uns Bary und Gasthund Gismo, natürlich mit Herrchen.
Alle 3 Hunde kennen sich schon mehrere Jahre, so dass es zur Begrüßung nur ein kurzes „Hallo“ bellen von Anka gab und dann ging es auf eine gemeinsame Erkundungsrunde.
Anka und ihr Frauchen beschäftigten sich an der Wippe, dem Tunnel und den Kabeltrommeln, was bei der aufgeregten Anka nicht immer so leicht war. Interessant war, dass Bary sich dazu gesellte und ganz ruhig mit Ankas Frauchen an den Geräten arbeitete. Er ließ sich über die Wippe und durch den Tunnel führen, auf den Kabeltrommeln ließ er sich ins „Sitz“ und „Platz“ bringen ,selbst streicheln und füttern war diesmal überhaupt kein Problem für ihn.
Gismo untersuchte zwischenzeitlich den Platz weiter und nebenbei gab es für alle drei reichlich Gelegenheiten zum Futter suchen.
Freitag war ich mit Anka allein auf dem Platz und diesmal drehte sich alles um Nasenarbeit. Futtersuche in den verschiedensten Situationen, an bzw. unter einigen Gräten oder im Wald in wild durcheinander liegenden Holzhaufen
Anka hat die beiden Tage auf dem Platz so genossen, dass sie zum Ende nicht einmal mehr vom Platz runter wollte.